Was Kirchengemeinden tun können

Betende HändeEine Gesellschaft, in der Demenzerkrankungen zunehmen, braucht eine Kirche, die in die Häuser der Menschen geht. Die nicht wartet, bis man zu ihr kommt, sondern von sich aus die Pflegeorte und die Menschen dort aufsucht.

Der weitaus größte Teil der hochaltrigen Menschen lebt noch in eigenen vier Wänden und im Familienkreis. Vertraute nachbarschaftliche und auch kirchengemeindliche Einbindungen spielen dabei eine große Rolle: Die Kirchengemeinde wird zum zentralen Netzwerk. Sie hat selbst zahlreiche Ansprechpartner oder kann die richtigen Ansprechpartner vermitteln.

Zu den Kernaufgaben der Kirchengemeinde gehört die Seelsorge. Die seelsorgerliche Begleitung demenzkranker Menschen und deren Angehörigen kennt einige besondere Herausforderungen. Darüber hinaus kann die Kirchengemeinde Gottesdienste gestalten oder einfach miteinander beten. Aber auch durch Musik und (Erwachsenen-)Bildung kann sie das Leben von dementen Menschen bzw. Angehörigen verschönern.