Schulgottesdienste
Mit Schulgottesdiensten, -andachten und -gebeten unterstützt die Schule neben dem konfessionellen Religionsunterricht die religiöse Erziehung der Kinder durch die Eltern. Im Schulanfangsgottesdienst können sich die Schülerinnen und Schüler mit Liedern und Gedanken auf das kommende Schuljahr einstimmen und empfangen den Segen Gottes für die neuen Aufgaben, die auf sie zukommen werden. Erstklässler werden von ihren Eltern oder Großeltern zum Schulanfangsgottesdienst begleitet, um den Beginn einer neuen Lebensphase gemeinsam zu feiern. Auch Schulabgänger legen großen Wert darauf, dass ein Gottesdienst zum Programm der Abschlussfeierlichkeiten gehört.
Zum Gelingen eines Schulgottesdienstes tragen die Schule, das Kollgegium, die Eltern und die Schülerschaft bei. Ob in der Schule oder in der Kirche, ökumenisch oder nach Konfessionen aufgeteilt, traditionell oder modern – es gibt viele Möglichkeiten, mit der Schulgemeinde Gottesdienst zu feiern. Gerade Schüler, die aus einem kirchenfernen Milieu kommen, können so die Vielfalt kirchlichen Lebens kennen lernen.
Insbesondere Gottesdienste, die von Schülern selbst gestaltet werden, kommen an. So wählen Schüler ihre Lieblingslieder aus, ersetzen die Orgel durch Gitarre und Schlagzeug und legen Wert auf Themen und Texte, die sie selbst angehen. Viele Schulen feiern zu Beginn und am Ende des Schuljahres Gottesdienste, manche auch noch zu Weihnachten und Ostern. Meistens geht es darum, was die Botschaft Jesu Christi für die Schule und den Alltag der Schüler bedeuten kann.



