Der Religionsunterricht lebt

Im Religionsunterricht wollen Lehrerinnen und Lehrer nicht reinen Wissensstoff vermitteln. Vielmehr geht es darum, die Schülerinnen und Schülern bei ihrer Persönlichkeitsbildung zu unterstützen und ihnen zu helfen, sich ihren Glauben selbst anzueignen. Umfragen zufolge fühlen sich Religionslehrerinnen und –lehrer im Gegensatz zu ihren Kollegen weniger überfordert und lustlos und viele würden, wenn sie die Wahl hätten, noch mehr Stunden Religion unterrichten.

Vor allem auf aktuelle Probleme wie Anschläge und Naturkatastrophen kann im Religionsunterricht sofort reagiert werden. Denn hier wird oftmals über Themen gesprochen, die in den meisten anderen Fächern nicht vorgesehen sind. In solchen Krisensituationen ist ein besonderes Einfühlungsvermögen der Lehrkräfte in die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler gefordert.

Damit all jene, die Religion an bayerischen Schulen unterrichten, auch stets auf dem neuesten pädagogischen Stand sind, werden am Religionspädagogischen Zentrum Heilsbronn (rpz) laufend Fort- und Weiterbildungen für Lehrkräfte aller Schularten angeboten. Das Religionspädagogischen Zentrum in Heilsbronn ist eine Einrichtung der bayerischen Landeskirche, das seit 1953 im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte durchführt.

>> Weitere Informationen zum rpz Heilsbronn finden Sie unter www.rpz-heilsbronn.de

ArbeitshilfenZu einem authentischen Religionsunterricht, in dem auch die neuesten Medien eingestzt werden können, tragen u.a. die Zentrale für Unterrichtsmedien und die verschiedenen Materialstellen der bayerischen Landeskirche bei. Hier stehen neben Unterrichtsmaterialien auch CDs, Videos und DVDs für einen abwechslungsreichen Unterricht zur Verfügung.

>> Links zu den Fortbildungseinrichtungen und schulischen Materialstellen finden Sie hier.  

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