Kirche und Sport
Kirche und Sport - das ist aus ganz aktuellem Anlass unser Thema an dieser Stelle: denn vom 26. Juni bis einschließlich 17. Juli 2011 erlebt Deutschland mit der "Frauenfußball-WM" ein neues Sommermärchen. Einmal mehr Zeit für uns, darüber nachzudenken: Was verbindet denn Sport generell eigentlich mit Kirche? Auf den ersten Blick nicht viel. Bei genauerem Hinsehen doch eine Menge:
- Bewegung und Glaube fördern die Lebensfreude
- Sport und religiöse Bildung stärken das Selbstwertgefühl
- Sportvereine und Kirche dienen der sozialen Integration
- Behindertensport und Diakonie öffnen sich mit Menschen mit Handicaps
- Spiel und Liturgie sind zweckfreie Aktivitäten
Weil das so ist, bietet die Evangelische Kirche für Kinder und Jugendliche, Familien und Senioren viele Möglichkeiten zur Bewegung: von Bewegungsspielen für Kinder bis hin zum Pilgern auf dem Jakobsweg, vom Klettergarten für Jugendliche bis hin zum meditativem Tanz für Ältere.
Bewegung und Sport organisieren sich vor Ort vor allem in den Sportvereinen. Dort leisten viele Ehrenamtliche in den Vereinsvorständen und als Übungsleiter/innen hervorragende Arbeit. Gerade für Kinder und Jugendliche bieten die Sportvereine sehr gute Möglichkeiten zur sozialen Integration und zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Deshalb sucht die Kirche das Gespräch mit dem Breitensport, besonders mit den Sportvereinen vor Ort und dem Bayerischen Langessportverband.
Auch innerhalb der Kirche wirbt der Arbeitskreis „Kirche und Sport“ dafür, dass neben der Seelsorge auch die Leibsorge immer wieder in den Blick kommt. Ganz im Sinne der heiligen Theresa: „Tu deinem Leib Gutes, damit eine Seele Lust hat in ihm zu wohnen.“



