Geschichte des Studienkurses
Die Grundidee zum Ökumenischen Studienkurs wurde Mitte der 1960er Jahre geboren, als der Kalte Krieg zwischen Ost und West seinen Höhepunkt erreichte. Durch das persönliche Engagement von Else Müller wurde ein Forum geschaffen, auf dem Vertreter und Vertreterinnen von verschiedenen Kirchen und Konfessionen in Ost- und Westeuropa die Möglichkeit hatten, sich zu treffen und auszutauschen. Mit dem Ziel ein Gegengewicht zur wachsenden Sprachlosigkeit zwischen den europäischen Ländern durch den zwischenkirchlichen Dialog zu bilden, wurde versucht, zumindest in den Kirchen das politische Feindbild zu relativieren und abzubauen.
Zentral war zudem die damit mögliche „Überschreitung“ der konfessionellen Grenzen. Ökumene sollte durch die Begegnung und den theologischen Austausch in Josefstal lebendig und konkret werden.


