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München: Interreligiöses Wochenendseminar „Beten – Fasten – Feste feiern“
Die Bedeutung von religiösen Feiertagen und Brauchtum im Judentum, Islam und Christentum
Veranstalter: Die Nachbarschaftshilfe – deutsche und ausländische Familien und Evangelische Kirchengemeinde Freimann
Idee:
Anliegen der Initiative „Gespräche zwischen den Religionen“ im Stadtteil Freimann ist es, dass die Menschen verschiedener Religionen mehr voneinander und über die Religion der anderen erfahren und auf diesem Weg mehr Verständnis füreinander aufbringen können.
Feste und Feiertage sind wichtige Ereignisse im Jahresablauf der Menschen aller Religionen und Kulturen und bieten Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Im Rahmen eines Wochenendseminars vom 16.-18.4.2010 wurden wichtige Feste und Feiertage im Judentum, Islam und Christentum vorgestellt: die religiösen Hintergründe und Zeremonien, Gestaltung und Ablauf, Traditionen und Brauchtum, wie es in verschiedenen Ländern und den Regionen gepflegt wird.
Durchführung:
Mehrere Referentinnen und Referenten stellten die wichtigsten Feiertage und Feste im jüdischen, griechisch-orthodoxen, evangelischen, katholischen und muslimischen Jahresablauf vor. Sie gaben mit Referaten, Filmbeiträgen, Musik, sakralen und rituellen Gegenständen und Texten sehr anschaulich wider, wie die Feiertage begangen werden und was den Gläubigen wichtig ist. Die SeminarteilnehmerInnen konnten anschließend Fragen stellen und eigene Erfahrungen einbringen, was zu einem sehr lebendigen Austausch führte.
Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin lud alle TeilnehmerInnen zu der Aktion „Arabisches Fladenbrot backen“ ein – nicht nur zum Zuschauen, sondern auch zum Mitmachen. Anschließend wurde das frisch gebackene Brot mit Olivenöl und einer traditionellen Kräuter-Gewürzmischung gemeinsam gegessen. Das Thema „Brot“ regte alle an, über Kindheitserinnerungen, Traditionen und die Bedeutung des Brots in verschiedenen Kulturen zu sprechen.
Erfahrungen:
Das lebensnahe Thema, die Information durch die VertreterInnen der verschiedenen Religionen und die eigenen Erfahrungen motivierten die SeminarteilnehmerInnen zu einem sehr intensiven und lebendigen Austausch. Einige erzählten über die Traditionen und Bräuche in ihrem Herkunftsland und hatten Fotos oder Gegenstände mitgebracht.
Viele der TeilnehmerInnen sagten in der Auswertungsrunde, dass es für sie sehr wertvoll gewesen sei, mehr über die anderen Religionen zu erfahren und darüber ins Gespräch zu kommen.
Kontakt:
Die Nachbarschaftshilfe – deutsche und ausländische Familien
Goethestrasse 53, 80336 München
c/o Christa Liebscher, Tel. 53 66 67; Mail: christaliebscher@die-nachbarschaftshilfe.de


