Begegnung mit dem Islam: Feste und Feiertage

Feiertagskalender 2008 | Fest des Fastenbrechens | Opferfest | Festtage gemeinsam feiern | Türkischer Festgeschmack

Im Islam wird besonders auf die Gemeinschaft der Gläubigen großen Wert gelegt: So findet jeden Freitag unter der Leitung eines Imam, eines Vorstehers, ein Gemeindegottesdienst statt. Dabei werden verschiedene Stellen aus dem Koran rezitiert.

Die Muslime halten ihre Feiertage nach einem am Mondrhythmus orientierten Kalender - danach zählt ein Jahr elf Tage weniger als nach der Sonnenberechnung. Zu einem islamischen Fest gehört, dass die ganze Öffentlichkeit mitfeiert. Bei Familienfesten ist die ganze Verwandtschaft im weiten Umkreis eingeladen.

Die zwei wichtigsten Feste im Islam sind:

  • Das "Große Fest" (arabisch id ul-adha, türkisch Kurban Bayram): Dieses "Opferfest" bildet den Abschluss der Pilgerfahrt in Mekka, wird aber gleichzeitig in der ganzen islamischen Welt begangen. Zu diesem Fest werden Schafe, Ziegen und andere Tiere rituell geschlachtet ("Schächten"). (mehr)
  • Das "Kleine Fest" (arab. id ul-fitr): Türkisch wird es Seker Bayrami genannt, auf deutsch "Zuckerfest": Die Kinder bekommen Süßes und Geschenke (oft neue Kleider) von den Erwachsenen. Mit diesem Fest wird das Ende des entbehrungsreichen Fastenmonats Ramadan ausgiebig gefeiert. (mehr)

Gastfreundschaft gegenüber Christen wird in der Regel groß geschrieben. Einige Anregungen, wie Sie gemeinsam Feste feiern können.

Um auf den Geschmack zu kommen, können Sie ein Festtags-Rezept probieren.