Begegnung mit dem Islam: Feste und Feiertage

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Das Fest des Fastenbrechens

Das Fest des Fastenbrechens (türk.: seker bayrami) ist ein fröhliches Fest; drei bis vier Tage dauert es und ist fast dem christlichen Weihnachtsfest vergleichbar. Es kennzeichnet das Ende der vierwöchigen Fastenzeit des Ramadan. Dieses Fasten im Ramadan gehört zu den fünf religiösen Hauptpflichten, durch deren Erfüllung die Muslime ihr Leben an Gottes Willen ausrichten. Vier Wochen lang haben die Muslime tagsüber auf Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr verzichtet. Nur in der Zeit nach Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang war das Fasten aufgehoben und an diesen Abenden kamen die Muslime entweder im Freundes- oder Familienkreis oder aber auch in der Moschee zusammen, um nach dem Abendgebet dieses tägliche Fastenbrechen in einem gemeinschaftlichen Essen zu begehen.

Eingeleitet wird das Fest des Fastenbrechens durch ein gemeinsames Gebet in der Moschee. Die Kinder bekommen Geschenke, Süßes, neue Kleider; die Familien treffen sich zu gemeinsamen Besuchen und Festessen, gehen zu den Gräbern ihrer verstorbenen Verwandten.