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Kirchen im Gespräch: Evangelische Gemeinden fremder Herkunft und Sprache in Bayern

Finnen, Ungarn, Chinesen, Koreaner, Ghanaer, Engländer und Amerikaner und viele mehr. Aus den verschiedensten Gründen kommen evangelische Christen aus der ganzen Welt, um in Bayern zu leben. Sie studieren hier, haben Arbeit gefunden, einen Lebenspartner, suchen Schutz vor politischer Verfolgung.

Oft fühlen sie sich in den Gemeinden vor Ort (noch) nicht zu Hause: die Sprache ist anders, die Gottesdienste, die Mentalität. Das Vertraute in der Fremde wird wichtig, der Glaube spielt dabei eine besondere Rolle.

Die evangelische Kirche in Bayern fühlt sich hierfür in die Verantwortung genommen und versteht ‚Evangelisch zu sein in vielen Zungen' als Aufgabe und Bereicherung. Mit ihrer Hilfe werden Pfarrer und Gemeinden bezahlt, Begegnungen zwischen einheimischen und fremdländischen Christen und Gemeinden unterstützt, versucht in schwierigen Situationen zu vermitteln.

Eine lange und sehr lebendige Tradition in München besitzen zum Beispiel

  • die Finnische Gemeinde, die in der Nordschwabinger Dankeskirche ein Zuhause (Pfarrer Kimmo Reinikainen, Tel: 089/3148874 in der Keferloherstr. 66, einmal monatlich am Sonntag um 16.00 Uhr) gefunden hat
  • die englischsprachige Peace Church - United Methodist, in der viele englischsprachige Christen eine Heimat finden und die auch in der Gefängnis- und Asylbewerberseelsorge einen Schwerpunkt gesetzt hat (Pastorin Christine Erb-Kanzleiter, Tel. 089-26023677, in der Evangelisch-Methodistischen Friedenskirche, Frauenlobstr. 5 am Sonntag, 11.45 Uhr - weitere Informationen: www.peacechurch.de) oder auch das
  • Collegium Oecumenicum, ein internationales Theologisches Studienkolleg, in dem Studierende aus aller Welt Heimat und Gemeinde finden (Studienleiter, Pfarrer Christoph Jahnel, Sondermeierstr.86, 80939 München, Tel: 089/32423262, gleichzeitig Ansprechpartner für den Koordinationskreis 'Interkulturell Evangelisch in München', IKEM).

Nähere Informationen zu den Gemeinden unterschiedlicher Sprache und Herkunft, Hintergrundberichte, Adressen und aktuelle Veranstaltungen erhalten Sie im Ökumenereferat unter E-Maill.