Kirchen im Gespräch: Ev.-methodistische Kirche
Ein Leben geprägt von tätiger Liebe zu Gott und den Mitmenschen - so lautet der besondere Akzent der methodistischen Freikirche innerhalb der Kirchen evangelischer Tradition. Entstanden ist der Methodismus als Erweckungsbewegung des 18. Jahrhunderts in der anglikanischen Kirche von England. Über den Umweg Amerika gelangte er durch rückkehrende Einwanderer nach Deutschland, vor allem nach Bremen und Württemberg. Seit 1968 sind die verschiedenen Gemeinden zur Evangelisch-Methodistischen Kirche (EmK) zusammengeschlossen. Seit 1978 besteht zwischen der Evangelisch-Lutherischen und der Evangelisch-Methodistischen Kirche volle Kirchengemeinschaft, das heißt unter anderem Kanzelgemeinschaft mit Austausch von Predigern und Predigerinnen, Abendmahlsgemeinschaft und kein getrennter Schulunterricht.
Unterschiede zur Evangelisch-Lutherischen Kirche bestehen darin, dass die EmK ein persönliches Bekenntnis zu Christus mit freiwilliger Kirchenzugehörigkeit zugrunde legt. Als Freikirche bestreitet sie, anders als die Volkskirche, ihren Haushalt (Bezahlung der Pastoren und Pastorinnen u.a.) durch freiwillige Gaben und eine starke Mitarbeit der Gemeindeglieder.
Weltweit gehören zur Methodistischen Kirche fast 90 Millionen Menschen. In Deutschland hat die EmK ungefähr 80.000, in Bayern 3.500 eingeschriebene Mitglieder. Die EmK ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Bayern (AcKiB). Weitere Informationen finden Sie auf der WebSite der Evangelisch-Methodistischen Kirche (http://www.emk.de/) und in der Broschüre ‚Zusammenkommen - Weitergehen. 10 Jahre Kanzel und Abendmahlsgemeinschaft' (1997), die wir Ihnen kostenlos zusenden.


