Durchführung des Studienkurses
Sich theologisch miteinander auseinandersetzen, gemeinsam Liturgie feiern und sich als Personen begegnen, das sind die Grundpfeiler des Ökumenischen Studienkurses.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ökumenischen Studienkurses erarbeiten im Plenumsgespräch, in Einzelarbeit oder Arbeitsgruppen die verschiedenen Kurseinheiten. Neben der theoretischen, diskursiven Auseinandersetzung ist auch der kreative Zugang und die Umsetzung durch Spiel, Musik, Bilder und neue Medien ein wichtiger methodischer Bestandteil des Studienkurses geworden.
Ein unerlässlicher, spiritueller Bestandteil des Studienkurses sind die Morgen- und Abendandachten, die anfangs von den Teammitgliedern, im Verlauf des Studienkurses von den Teilnehmenden in der je eigenen Tradition gestaltet werden. Im Gesamten wird durch das gemeinsame liturgische Feiern eine ökumenische Spiritualität entwickelt, die häufig die Teilnehmenden dazu motiviert, diese spirituellen Impulse der anderen Kirchen in den eigenen Kontexten umzusetzen.
Um den Teilnehmenden Raum zu geben, über die Situation ihrer Länder und Kirchen zu berichten, finden mindestens zwei so genannte „Foren Europa“ statt und zusätzlich der „Markt der Möglichkeiten“. Diese Berichte geben den Teilnehmenden die Möglichkeit Informationen über Länder und Kirchen aus ganz persönlicher Sichtweise zu erhalten.
Der Markt der Möglichkeiten eröffnet schließlich jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin die Chance die eigene Gemeinde bzw. kreativ-spirituelle Methoden oder Praxis vorzustellen.
Als wichtig erachten wir aber auch die „freien Zeiten“, um miteinander persönlich ins Gespräch zu kommen, Zeit zur Stille zu haben oder einfach um die herrliche Gegend als großartiges Beispiel der Schöpfung Gottes genießen zu können.


