Einführung in das Dokument "Communio Sanctorum"
Die römisch-katholische Deutsche Bischofskonferenz und die Kirchenleitung der Vereinigten Lutherischen Kirche in Deutschland führen seit vielen Jahren ein intensives Gespräch. Dazu werden immer wieder Arbeitsgruppen von Spezialisten eingesetzt, um bestimmte Themenstellungen zu bearbeiten. Das letzte gemeinsam erarbeitete Dokumente "Kirchengemeinschaft in Wort und Sakrament", das 1988 erschien, hatte einige Fragen offen gelassen. Drei dieser Fragen, so der Beschluss beider Gremien, sollten in einem neuen Dialog bearbeitet werden.
Die erste Frage beschäftigt sich damit, wie die Bibel, die Gemeinschaft der Gläubigen, die Tradition, das kirchliche Lehramt und die Theologie beim Finden und Verkünden des Evangeliums zusammenwirken. Die zweite Frage setzt sich damit auseinander, ob es einen universalen Dienst an der Einheit der Kirche geben kann. Hier wird die Bedeutung des Papstamtes angesprochen. Die dritte Frage handelt von Themen, die auch heute noch beide Kirche sehr gegensätzlich erleben. Gemeint ist die Bedeutung der Heiligen und der Gottesmutter Maria.
Das Ergebnis der Beratungen liegt nach 10jähriger Arbeit unter dem Namen "Communio Sanctorum - Gemeinschaft der Heiligen" nun vor.
Die Veröffentlichungen der Deutschen Bischofskonferenz und der Kirchenleitung der Vereinigten Lutherischen Kirche verstehen sich stets als Studiendokumente, als Anregung zur weiteren Auseinandersetzung mit den angeschnittenen Themen.
"Communio Sanctorum" ist Auftakt und nicht Abschluss einer Diskussion, von der wir hoffen, dass sie beiden Kirchen ein besseres gegenseitiges Verstehen ermöglicht.
Das gesamte Dokument ist zu bestellen über unseren Bestellservice oder unter E-Mail.


