Brot für die Welt
„Das tägliche Brot der Armen ist christliche Verpflichtung und entwicklungspolitische Zielsetzung zugleich. Denn Jesus sagt: „Was ihr getan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir getan.“ (Mt. 25, 40) (aus „Den Armen Gerechtigkeit 2000. Eine Erklärung von „Brot für die Welt“)
Am 1. Advent 1959 riefen die evangelischen Landes- und Freikirchen zum ersten Mal unter dem Motto „Brot für die Welt“ zu Spenden für Arme und Bedürftige in den Ländern des Südens auf. Mit knapp 1,8 Milliarden Euro Spenden konnte Brot für die Welt“ in den vergangenen 50 Jahren über 20.000 Projekten gemeinsam mit einheimischen Kirchen und Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropas unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe leisten.
Das „täglich Brot“
Der Name von „Brot für die Welt“ ist Programm. Wir setzen uns für die Menschen ein, die in Not und Elend leben. Der Begriff „Brot“ steht dabei nicht nur für die Versorgung mit Nahrung. „Brot für die Welt“ setzt sich ein für das ein, was Menschen brauchen, um in Würde zu leben: menschliche Arbeits- und Lebensbedingungen, ausreichend Nahrung, ein Dach über dem Kopf, Gesundheitsversorgung und Ausbildung – unabhängig von Herkunft und sozialem Status.
Unterstützung der Partner
Dabei geht es nicht um Almosen: Wir wollen den Menschen dabei helfen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Deshalb führen wir selbst keine Projekte in den Ländern des Südens durch, sondern unterstützen Partner vor Ort bei ihrer Arbeit. Denn sie kennen ihr Land, die Menschen und die Probleme am besten. Sie sollen und können ihr Leben selbst bestimmen und gestalten. Wir verstehen uns als Anwalt und Sprachrohr unserer einheimischen Partner unter den Benachteiligten.
Weltweite Vernetzung
Aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Verflechtung gewinnt das Eintreten für die Rechte und Lebensmöglichkeiten der Benachteiligten und der Zukunftsfähigkeit unserer Einen Welt immer stärker an Bedeutung. In einem nationalen und internationalen Netzwerk von Aktionen, Organisationen und Kooperationen werden fachspezifische Dialoge sowie entwicklungspolitische Bildungs- und Kampagnenarbeit betrieben. „Brot für die Welt“ initiierte u.a. die Kampagnen „Erlassjahr“ und „MenschenRechtWasser“ und aktuell die Kampagne für Ernährungssicherheit „Niemand isst für sich allein“.
Neue Herausforderungen
Ein Schwerpunkt der künftigen Arbeit ist das Thema „Ernährungssicherung im Klimawandel“. Die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen, besonders in den Entwicklungsländern, sind durch die Folgen des Klimawandels stark gefährdet. Gerade die Ärmsten sind existenziell betroffen: Sie haben kaum die Möglichkeit, angemessen zu reagieren, um die Folgen abzumildern. „Brot für die Welt“ unterstützt zum einen die Partner vor Ort in ihrer Arbeit zu den Effekten des Klimawandels. Zum anderen setzt sich „Brot für die Welt“ mit Partnerorganisationen und zivilgesellschaftlichen Akteuren dafür ein, dass das Thema die nötige politische Aufmerksamkeit in Deutschland, aber auch auf internationaler Ebene erhält.
Für unsere Arbeit sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, die Welt gerechter und menschenwürdiger zu gestalten:
Spendenkonto
Evang. Kreditgenossenschaft eG
Konto Nr. 55 55 50 (BLZ 520 604 10)
Sie haben auch die Möglichkeit der Online-Spende (www.brot-fuer-die-welt.de/bayern)
"Brot für die Welt" in BayernFür die Organisation und Durchführung der Aktion "Brot für die Welt" ist das Diakonische Werk Bayern zuständig.
Jährlich in wechselnden Dekanatsbezirken findet am 1. Advent die bayerische Eröffnung der neuen Jahresaktion statt mit einem Festgottesdienst und Rahmenprogramm.
Aktuelle Informationen, Anregungen für Kirchengemeinden, Materialien, Vortragsangebote usw. finden Sie unter www.brot-fuer-die-welt.de/bayern.
Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen und weitere Auskünfte zur Verfügung:
Diakonisches Werk Bayern
Fachstelle Ökumenische Diakonie
Brot für die Welt
Pirckheimerstr. 6
90408 Nürnberg
Tel.: 0911 9354 223
Mail: deraed@diakonie-bayern.de
Internet: www.brot-fuer-die-welt.de/bayern


