Besonderheiten bei Gottesdiensten mit Demenzkranken

Demente Menschen werden den Pfarrer bzw. die Pfarrerin beim nächsten Gottesdienst persönlich nicht mehr wiedererkennen, doch das Gespür wird da sein, dass hier eine Person kommt, die durch die Stimme, gewisse Verhaltensweisen usw. vertraut ist.

Die Pfarrer müssen offen sein für unmittelbare Reaktionen der dementen Menschen (die von der Tagesform und dem Stadium der Demenz abhängig sind) und entsprechend auf sie eingehen. Deshalb sollte der Gottesdienst in Ruhe und ohne Zeitdruck gefeiert werden.

Auch wenn der Gottesdienst selber schnell wieder in Vergessenheit geraten wird, erleben demente Menschen im Gottesdienst selbst erfüllte Momente, von Gott und von Gemeinschaft erfüllte Momente, denn auch hier gilt die Verheißung Jesu „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“