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Kirchen im Gespräch: Altkatholische Kirche
Die Altkatholische Kirche versteht sich als katholische Kirche, die sich an der "Alten Kirche" orientiert. Entstanden ist die Altkatholische Kirche nach der Erhebung der päpstlichen Unfehlbarkeit und des Jurisdiktionsprimates des Papstes zur verbindlichen Lehre beim 1. Vatikanischen Konzil 1870. In ihr vereinigten sich derjenigen katholischen Christinnen und Christen, die die neuen Glaubenssätze (Dogmen) von der Unfehlbarkeit des Papstes und seinem Jurisdiktionsprimat aus ihrem Gewissen heraus nicht annehmen konnten, und sich wieder stärker an der ‚alten' Kirche, in der Frühzeit des Christentums, orientierten.
Heute hat die Alt-Katholische Kirche etwa 20.000 Mitglieder in Deutschland, davon rund 3.000 in Bayern. Mit der EKD - und folglich auch mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern - ist seit 1985 Gastfreundschaft beim Abendmahl vereinbart. Seit 1989 erkennen die beiden Kirchen auch ihre Ämter (bei den Altkatholiken: Diakon, Priester, Bischof) gegenseitig voll an.
In Deutschland sind Pfingsten 1996 auch die ersten beiden Frauen als Priesterinnen geweiht worden. Die Altkatholische Kirche ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Bayern (AcKiB).
Ansprechpartner in Bayern ist Dekan Gerhard Ruisch, Birkenstrasse 33, 95466 Weidenberg. Tel: 09278/320
Weitere Informationen erhalten Sie auf der WebSite der Altkatholischen Kirche: www.alt-katholisch.de.


