Verpassen Sie in Zukunft keine Ausgabe der „nachrichten“ - bestellen Sie hier online Ihr Abonnement!
{Abo bestellen}
 
  • Diese Seite bei Technorati bookmarken.
  • Diese Seite bei Twitter bookmarken.
  • Diese Seite bei MySpace bookmarken.
  • Diese Seite bei Netvibes bookmarken.
  • Diese Seite bei Yahoo bookmarken.
  • Diese Seite bei Delicious bookmarken.
  • Diese Seite bei Mr. Wong bookmarken.
  • Diese Seite bei Stumpleupon bookmarken.
  • Diese Seite bei Facebook bookmarken.
  • Diese Seite bei Google bookmarken.

Die Partnerschaft vertiefen

Die bayerische Delegation im Güstrower Dom.

Die Partnerschaft zwischen den evangelisch-lutherischen Landeskirchen von Mecklenburg und Bayern soll auch nach Bildung der Nordkirche fortgesetzt werden. Künftig könnten etwa Fortbildungen für Pastorinnen, Pastoren und andere Mitarbeiter per Austausch und zeitweiliger Mitarbeit in Projekten ermöglicht werden, teilten die beiden Kirchenleitungen in Güstrow nach Abschluss eines dreitägigen Treffens mit.

"Eine riesiege Ermutigung"

"Es ist klarer Wille, dass die Partnerschaft mit Mecklenburg weitergeht - auch unter den neuen Bedingungen der Nordkirche", erklärte der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. "Für uns in Bayern ist es ein Schatz und eine riesige Ermutigung, so eng mit einer Kirche verbunden zu sein, die in einem ganz anderen und schwierigen Umfeld solch gute und kraftvolle Arbeit leistet."

Partnerschaft seit 1948

Zu dem regelmäßigen Jahrestreffen waren Vertreter des Landeskirchenrates und des Landessynodalausschusses in Bayern sowie der mecklenburgischen Kirchenleitung nach Güstrow gekommen. Die Partnerschaft besteht den Angaben zufolge bereits seit 1948. Die Gäste aus Bayern informierten sich unter anderem über den für Pfingsten geplanten Zusammenschluss der pommerschen, mecklenburgischen und nordelbischen Landeskirche zur gemeinsamen Nordkirche. Außerdem wurden ihnen verschiedene Projekte wie etwa das "Volxmobil"-Team der Evangelischen Jugend Schwerin präsentiert.

Nachdenken über Glaube und Kirche

Zwischen Kirchgemeinden und einzelnen Gruppen der beiden Landeskirchen gebe es vielfältigen Austausch, hieß es. Synodale und Kirchenleitungsmitglieder würden sich regelmäßig informieren und gemeinsam über den christlichen Glauben und die Zukunft der Kirche nachdenken. Für die Beziehung zwischen einer kleinen und einer großen Landeskirche sei dies bemerkenswert, erklärte der mecklenburgische Landesbischof Andreas von Maltzahn.

Quelle: epd