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Hospiz- und Palliativarbeit
Die Bezeichnung Palliativmedizin leitet sich vom lateinischen Wort “pallium” ab, mit der Bedeutung Mantel, Umhang, und steht für Linderung, Schutz und Wärme. Mit dem Fortschreiten einer nicht heilbaren Erkrankung leiden Patienten oft unter Schmerzen und anderen Symptomen (z B. Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, Verwirrtheit, Unruhe und Angstzuständen). Außerdem kann die Lebensqualität durch psychische, soziale und spirituelle Sorgen beeinträchtigt werden.
Der Schwerpunkt von palliative care liegt in der ganzheitlichen Begleitung von Patienten und Angehörigen, und orientiert sich an deren Wünschen und Bedürfnissen. Ziel ist die Verbesserung und Erhaltung der Lebensqualität der Kranken durch schmerz- und symptomlindernde Therapie, um ein erfülltes und möglichst beschwerdefreies Leben bis zuletzt zu ermöglichen.
Hospizarbeit heute hat viele Gesichter. Ambulante und stationäre Arbeit wirken zusammen, viele einzelne Initiativen und Projekte sind im Entstehen und im Aufbau begriffen. Gemeinsam haben sie alle, dass Menschen beherzt Nächstenliebe leben.
Hier finden Sie Beispiele für evangelische Hospizarbeit, die exemplarisch zeigen können, wie Hospizarbeit verwirklicht wird:
- Evangelische Stiftung Hospiz
- Initiative Hospizarbeit und Palliative Care des Diakonischen Werks Bayern
- "Hospizstation" des Evangelischen Gemeindevereins Nürnberg / Mögeldorf e.V.
- Hospizprojekt "Leben bis zuletzt" der Inneren Mission München
- Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin am Klinikum München-Großhadern
- Hospiz in der Diakonie Erlangen
- Verein Rummelsberger Hospizarbeit


