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Familien- und Erziehungsberatung
Die Anliegen, mit denen Menschen in die Erziehungs- und Familienberatung kommen, umspannen einen weiten Bogen von Fragen, Problemen und Nöten:
- Kinder mit Essstörungen, Kopf- und Bauchschmerzen, obwohl medizinisch alles in Ordnung ist; Schlafstörungen, Einnässen, Sprachstörungen und dergleichen mehr;
- Kinder, die keine Freunde finden, nicht spielen können, gehemmt oder aggressiv sind, weglaufen, lügen, stehlen, nicht sprechen wollen;
- Kinder, die Angst vor der Schule haben, schlechte Noten bekommen, sich nicht konzentrieren können;
- Streitigkeiten zwischen den Geschwistern, zwischen Kindern und Eltern, zwischen Eltern und Jugendlichen, oder auch der Eltern untereinander, mit Schwiegereltern und Großeltern;
- Gewalt in der Familie;
- Jugendliche und junge Menschen auf der Suche nach sich selbst;
- Ratlosigkeit und schwere Konflikte in der Familie im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung und ihren Folgen;
- Alleinerziehende oder so genannte „Patchworkfamilien" mit ihren Kindern
- auf der Suche nach neuen Lebensformen miteinander;
- Menschen in Lebenskrisen z.B. mit Kontaktproblemen, Ängsten, Suizidgedanken, Leistungsstörungen.
Viele Menschen denken, sie müssten mit ihren Problemen allein zurechtkommen. Aber das Leben heute ist bei abnehmender sozialer Sicherung in einem so hohen Maße orientierungslos, schnelllebig und vielschichtigen Störungen ausgesetzt, dass in vielen Lebenssituationen das begleitende Gespräch von Fachleuten sinnvoll ist. Dabei gilt auch hier: Vorbeugen ist besser als Heilen.
--> Beratungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie z.B. über das evangelische Beratungs-Portal www.evangelische-beratung.info/. Geben Sie im Info-Portal Ort oder Postleitzahl in die Suchmaschine ein und bekommen die vor Ort verfügbaren Angebote angezeigt.
Das Diakonische Werk Bayern setzt sich mit praktischen Angeboten für die Familienarbeit sowie Ehe-, und Familienberatung ein, die Sie hier im Internet finden.
Kontakt:
Diakonisches Werk Bayern
Beratung
Pirckheimerstraße 6
90408 Nürnberg
Tel.: 0911 / 9354 - 313
E-Mail: pfeuffer.ilse@diakonie-bayern.de
Die Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen in Bayern e.V. (eaf bayern) ist ein Zusammenschluss von 20 Werken, Diensten, Verbänden und Arbeitsgemeinschaften innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, die sich für verbesserte Lebensbedingungen für Familien und Kindern einsetzen.
--> Die Mitgliedsorganisationen der EAF finden Sie hier.
In den Großstädten Nürnberg und München unterstützen die Teams der Erziehungs-, Paar- und Lebensberatung (kurz EB) in Nürnberg sowie der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Evangelischen Beratungszentrum München (ebz) Menschen, die professionellen Rat oder therapeutische Hilfe brauchen.
Kontakt:
Erziehungs-, Paar- und Lebensberatung
Beratungsstelle für Familien, Kinder, Jugendliche, Paare und Alleinstehende
Pilotystr. 15
90408 Nürnberg
Telefon: 0911 / 35 24 00
Fax: 0911 / 35 24 06
E-Mail: EB@stadtmission-nuernberg.de
Kontakt:
Ehe-, Familien- und Lebensberatung
Landwehrstr. 15 Rgb 2. Stock
80336 München
Leitung: Dr. Barbara Alt-Saynisch, Dipl.-Psych.
Telefon: (089) 590 48-120
Fax: (089) 590 48-190
E-Mail: efl@ebz-muenchen.de
--> Internet: http://www.ebz-muenchen.de/lebensberatung/index.html
Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V. (DAJEB) koordiniert Jugend- und Eheberatungsstellen. Mit einer Suchfunktion finden Sie hier bundesweit Beratungsstellen auch in Ihrer Nähe.
Die Evangelische Familien Bildungsstätte Bayreuth begleitet mit ihrem Beratungsangebot Familien von der Geburts ihres Kindes an bei der Bewältigung ihres Alltags.
--> Weitere Informationen dazu unter http://www.fbs.bayreuth.org/
Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Beratungsstelle aufzusuchen, der sollte noch ein wenig mehr wissen:
- Die Beratung ist kostenlos. Nur für besondere Angebote wird ein kleiner Eigenbetrag erwartet. Am Geld kann Beratung also nicht scheitern.
- Damit die Beratung ohne Zeitdruck durchgeführt werden kann, ist es wichtig, vorher einen Termin zu vereinbaren. In manchen Beratungsstellen gibt es Wartezeiten. In akuten Krisenzeiten sind jedoch immer sofort Termine möglich.
- Schulen, Kindergärten oder andere Stellen empfehlen manchmal den Besuch einer Beratungsstelle. Die Beratung ist freiwillig, d.h., beraten wird nur der, der sich selbst anmeldet. Eine Anmeldung durch andere Stellen ist nicht möglich. Mit der Schule oder dem Kindergarten wird nur dann Kontakt aufgenommen, wenn die ratsuchende Person dies will.
- Die Berater stehen unter Schweigepflicht wie Arzt und Seelsorger auch.
- Wenn manchmal nur bei einem Familienmitglied Probleme besonders deutlich werden, so ist doch meist die ganze Familie betroffen. Deshalb sollten Eltern und Kinder die Beratungsstelle gemeinsam aufsuchen und Väter dies nicht den Müttern überlassen.


