F.A.Q.

Ist das eine Sekte?

Nicht der Begriff ist wichtig, sondern die Sache. Bevor eine konkrete Person oder Gruppe mit einem "Etikett" versehen wird, sollte zunächst der Sachverhalt geklärt werden. Wie erkennt man eine sektiererische Gruppe?

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Ist diese Gruppe gefährlich?

Fernöstliche Religionsgemeinschaft oder gefährliche Sekte? Foto: J.Schmidt-DominéEin pauschales "Ja" oder "Nein" auf diese Frage können wir nicht geben."Gefahr" ist ein relativer Begriff. Es gibt jedoch einige "objektive" Gefahren bei sektiererischen Gruppen, z. B. Rechtswidrigkeiten, medizinische Scharlatanerie, Manipulationen oder Bewusstseinskontrolle. Hinzu können "subjektiv" empfundene Gefahren wie Ängste, Verfolgungsgefühle oder Orientierungslosigkeit kommen. Wir haben einige Merkmale sektiererischer Gruppen zusammengestellt.
Sollten Sie sich unsicher sein, wenden Sie sich direkt an uns. Weitere Adressen finden Sie unter unseren Linktipps.

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Verbirgt sich Scientology hinter dieser Gruppe?

Lügendetektortest bei Scientology Foto: J.Schmidt-Domin&eacuteOb Scientology im kokreten Fall der wahre Initiator der Gruppe, der Vereinnahmung oder des Kurses ist, werden wir im Einzelfall prüfen. Das Ergebnis der Überprüfung wird umso aufschlussreicher, je mehr Informationen wir von Ihnen erhalten (zu den Adressen). Dabei ist keineswegs alles, was nicht Scientology ist, unbedenklich.

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Kann man Sekten nicht verbieten?

Informationen über Gefahren sind wichtiger als Verbote Foto: J.Schmidt-Domin&eacuteNach dem Artikel 4 des Grundgesetzes gilt die Religions- und Weltanschauungsfreiheit in unserem demokratischen Gemeinwesen für alle Bürgerinnen und Bürger, für alle religiösen und weltanschaulichen Organisationen.

Nur wenn sich eine Gruppierung kriminell oder verfassungsfeindlich verhält, kann ein Verbot in Erwägung gezogen werden. Nach unserer Rechtsordnung dürfen Menschen zwar alles glauben, was sie wollen, aber sie dürfen nicht alles machen, was sie glauben. Wichtiger als Verbote und Tabuisierungen ist die Information über die religiöse und weltanschauliche Szene und die sachliche Auseinandersetzung mit sektiererischen Systemen und ihren Gefahren.

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Warum tun die Kirchen nichts gegen Sekten?

Wir informieren, bilden fort, unterstützen Betroffene und arbeiten vernetzt mit anderen zuständigen Institutionen. Die Kirchen engagieren sich sehr stark in Beratung und Seelsorge. Sie finden, es könnte noch mehr sein? Was erwarten Sie?

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Warum tut der Staat so wenig?

Erst wenn die Religionsfreiheit Menschen ihrer Rechte beraubt greift der Staat ein. Fotos: J.Schmidt-Domin&eacuteDer Staat muss beim Thema Sekten die von der Verfassung gezogenen Grenzen der Neutralitätspflicht in religiösen und weltanschaulichen Dingen beachten. Erst wenn die Religions- und Weltanschauungsfreiheit dazu missbraucht wird, Menschen ihrer allgemeinen Rechte zu berauben, kann und muss er verwarnen, gegebenenfalls Sanktionen verhängen oder die Gruppe sogar verbieten. Der Staat unterhält Dienststellen, die sich mit diesem Themenbereich beschäftigen. Allerdings dienen sie oftmals nur dem innerbehördlichen Informationsaustausch - abgesehen von einigen nützlichen Info-Broschüren für die Öffentlichkeit. In der Linkliste finden Sie weitere Hinweise.

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Ich bin katholisch. Kann ich trotzdem bei Ihnen Auskunft und Beratung erhalten?

Ja. Übrigens: Auch wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, nie Mitglied waren oder einer anderen Religion angehören, wir haben ein offenes Ohr für Ihr Anliegen.

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Kostet mich Ihre Beratung etwas?

Nein. Unsere Beratung ist für Sie kostenlos. Sie finanziert sich aus den Beiträgen und Spenden der Kirchenmitglieder.

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