Aus der praktischen Arbeit des Beauftragten über neue religiöse Bewegungen

Diakon Rudi Forstmeier: Als Beauftragter zur Beratung über neue religiöse Bewegungen bin ich Mitarbeiter des Evangelischen Dekanatsbezirkes München. Ich bin Diakon und verfüge über eine pädagogisch-theologische Ausbildung sowie langjährige Erfahrung in kirchlicher Jugendarbeit. Darüber hinaus bin ich ausgebildeter Mediator.

Für die Beratungsarbeit habe ich mich zusätzlich durch eine Weiterbildung in Systemischer Beratung (Heidelberger Institut) und durch Kurse in Konfliktberatung und Seelsorge qualifiziert. Nebenamtlich bin ich als Lehrbeauftragter an der Münchner Volkshochschule tätig. Der Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt im Großraum München sowie in den angrenzenden Landkreisen.

Mein Angebot lautet:
Ansprechpartner zu sein für Interessierte und Betroffene in den Bereichen neuer Religiosität: von Aberglauben über New Age und Esoterik, Neuoffenbarungsgruppen, Sekten, Psycho-Lebenshilfegruppen, kirchliche Randgruppen, christliche Freikirchen und andere Religionen bis hin zu den verschiedenen Formen des Okkultismus.

Konkret heißt das:

Informationsberatung für Menschen, die Orientierung im religiösen Bereich, Hilfe bei der "Unterscheidung der Geister" suchen

Ausstiegsberatung für Menschen, die Verletzungen in ihrem religiösen Leben erfahren haben und die Hilfestellung suchen, sich zu lösen oder zu befreien und das "Leben danach" zu gestalten

Lebensberatung für Betroffene, Angehörige oder Freunde, die nach Wegen suchen, mit ihrer Situation umzugehen und das weitere Zusammenleben zu gestalten

Seelsorgegespräche für Menschen, die danach fragen, welche Rolle Gott und der christliche Glaube in ihrer Lebenssituation spielen und welche Lösungen der persönliche Glaube bereithalten kann

Präventionsarbeit für interessierte Menschen durch Referententätigkeit und Mitarbeit bei Veranstaltungen kirchlicher und nichtkirchlicher Träger

Menschen, die sich an mich wenden, finden in erster Linie einen Berater, der Zuhörender und Gesprächspartner sein will. Die Zielgruppe sind Menschen mit Fragen und Erfahrungen im Bereich der neuen religiösen Bewegungen, gleich welchen Alters und unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Kirche oder Religionsgemeinschaft.

Die Beratung kann per E-Mail oder am Telefon anonym erfolgen oder nach Vereinbarung zum Beratungstermin im persönlichen Gespräch in der Beratungsstelle. Erstkontakte entstehen in der Regel telefonisch bzw. durch Rückruf bei Anfrage auf dem Anrufbeantworter.

Ziel der Arbeit ist es,
durch eine am christlichen Menschenbild orientierte seelsorgerliche und fachliche Beratung Hilfe bei den Bemühungen zu leisten, die eigene religiöse Praxis wieder als befreiende und stärkende Kraft für das Leben zu erfahren und ein sinnerfülltes und glückliches Leben in eigener Verantwortung führen zu können. Das Beratungsangebot ist kostenfrei, der Berater steht unter Schweigepflicht.