{Abo bestellen}
"Da springt der Funke über!"
Die Beauftragte der Bayerischen Landeskirche für Kirche und Sport, Pfarrerin Julia Arnold, freut sich auf die 30. Olympischen Sommerspiele. "Wenn Athletinnen und Athleten Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr auf ein Ziel hin trainieren und fiebern und dann als erstes die Ziellinie überqueren, ihr Sportgerät am weitesten fliegen lassen, den besten Sprung ihres Lebens hinlegen, dann springt der Funke über, dann wird mit gejubelt und geweint im Stadion und vor dem Fernseher," beschreibt sie die besondere Atmosphäre des Großereignisses. Sie wünscht sich und den Zuschauern, "Augenblicke, in denen wir nicht darüber nachdenken, zu welch großem Geschäft der Sport geworden ist oder wie politisch auch die Olympischen Spiele sind".
Sport ist Emotion
Arnold erinnert daran, dass die Olympischen Spiele ursprünglich ein religiöses Fest zu Ehren der Götter waren. Staunen "über schöne, durchtrainierte Körper und bewundernswerte Leistungen, Mitgefühl für sympathische Verliererinnen und Verlierer und Jubel über Siegerinnen und Sieger", sei durchaus erlaubt. "Sport ist Emotion, schafft Freiräume, öffnet Herzen und verbindet Menschen – es gibt ihn, den Olympischen Geist der Völkerverständigung und Freude, lassen wir uns auf ihn ein", ermuntert die Sportbeauftragte. Sie selbst faszinieren besonders die Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer. "Es ist unglaublich wie vielseitig begabt sie sind – echte Allround-Sportlerinnen und Sportler, die wahnsinnig viel trainieren – was die leisten, einfach sensationell!"
Hier erfahren Sie mehr über die Aktivitäten der ELKB im Bereich Kirche und Sport.


