Trauer nach den Attentaten in Brüssel

"Terror ist Gotteslästerung"

Kerzen in der Dunkelheit

Auf zahlreichen Seiten - wie hier der facebookseite der ELKB - wird in den Sozialen Medien zum Gebet für die Opfer von Brüssel und ihre Angehörigen aufgerufen.

Bild: ELKB

Mit Bestürzung und großem Mitgefühl für die Opfer und deren Angehörige haben bayerische Kirchenvertreterinnen und -vertreter auf die Terroranschläge in Brüssel reagiert.

"Ich bin bestürzt über die brutale Gewalt gegen unschuldige Menschen. Ich bete für die Opfer und ihre Angehörigen", schrieb Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm kurz nachdem er von den Attentaten erfahren hatte. Er sei sich sicher, "dass jetzt viele Menschen überall im Gebet für die Opfer vereint sind".  Solche "feigen Anschläge" seien durch keine Religion zu rechtfertigen. "Terror ist Gotteslästerung."

Auch die ständige Vertreterin des Landesbischofs, die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler drückte ihr Mitgefühl aus: "Ich fühle mit den Menschen in Brüssel. Was für ein unendlich trauriger Tag. Mögen die Toten bei Gott geborgen sein und ihre Angehörigen Kraft finden, um das Grauen durchzustehen. Meine Gedanken und Gebete sind bei den Menschen in Belgien...."

Mehr zum Thema

Bei Terrorangriffen auf den Flughafen und auf eine Metrostation in Brüssel, zu denen sich die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" bekannt hatte, waren am Dienstag mehr als 30 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Weltweit zeigten Menschen ihr Mitgefühl mit den Opfern - insbesondere in den sozialen Netzwerken.

Auch auf der Gebetswand von bayern-evangelisch.de wird an die Menschen in Brüssel gedacht. So schreibt ein Beter: "Lie­ber Gott, heu­te ist ein sch­reck­li­cher Tag in Brüs­sel. Men­schen, die den At­ten­tä­t­ern nichts ge­tan ha­ben, sind ge­tö­tet oder ver­letzt wor­den. Men­schen, die sich heu­te Mor­gen von ih­ren Lie­ben ver­ab­schie­det ha­ben, wer­den nie zu­rück nach Hau­se kom­men. Gib den An­ge­hö­ri­gen Kraft und Trost für die­se d­un­k­len Ta­ge in ih­ren Le­ben."


22.03.2016 / ELKB