Flüchtlinge in Nürnberg

Ein Gebot der Nächstenliebe

Eine syrische Familie beim Spaziergang in Messstetten

Flüchtlinge in Nürnberg – ein Gebot der Nächstenliebe, so der Titel der Stellungnahme der Dekanatssynode Nürnberg, die im Februar 2016 verabschiedet wurde.

Bild: Paul Jeffrey

Die Dekanatssynode des Dekanats Nürnberg hat am 18. Februar 2016 mit überwältigender Mehrheit eine Stellungnahme zur Flüchtlingsarbeit verabschiedet. 

Im vergangenen Jahr sind über eine Million Menschen nach Deutschland geflohen. Rund 7.000 von ihnen haben in Nürnberg Zuflucht gefunden und werden von Haupt- und Ehrenamtlichen betreut.

Das Dekanat Nürnberg hat seine Flüchtlingsarbeit in den vergangenen Jahren stark intensiviert. Vor vier Jahren war nur eine Person für die Asylsozialarbeit der Stadtmission verantwortlich, heute arbeiten dreizehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Menschen in den Gemeinschaftsunterkünften, die von der Stadtmission betreut werden.

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Auch in den Kirchengemeinden ist ein vielfältiges ehrenamtliches Engagement gewachsen, das sich in verschiedensten Hilfs- und Begegnungsangeboten äußert. Der Einsatz für Flüchtlinge gehört ins Zentrum christlicher Identität.

Deshalb hat die Dekanatssynode des Dekanats Nürnberg am 18. Februar 2016 mit überwältigender Mehrheit eine Stellungnahme zur Flüchtlingsarbeit verabschiedet, die das haupt- und ehrenamtliche Engagement würdigt und Perspektiven für die Flüchtlingsarbeit aufgezeigt.


22.02.2016 / Dekanat Nürnberg