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Predigten zu Weihnachten

Chistbaumkugel

Weihnachten ist vorbei - die Friedensbotschaft währt hoffentlich noch länger

Bild: © iStockphoto / ThomasVogel

Der Landesbischof und die Regionalbischöfe Bayerns haben das Weihnachtsfest mit feierlichen Ansprachen gewürdigt. Auf bayern-evangelisch.de gibt es alle Predigten zum Nachlesen und Downloaden.

Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu Christi, ist nach Ostern das höchste Fest für die evangelischen Christen. Und mehr denn je steht die Botschaft von Friede und Versöhnung im Mittelpunkt von Weihnachten - angesichts des gerade in diesem Jahr so auswuchernden Terrors in der Welt ist die Friedensbotschaft aktuell wie nie.

Umso wichtiger dürfte es für die Menschen gewesen sein, an Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen zu beten für ein Ende der Gewalt, für Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten müssen, und auch für die Opfer der Ebola-Epidemie, die vor allem in den armen Ländern längst nicht ausgestanden ist. Entsprechend gut besucht dürften auch dieses Jahr wieder alle Andachten gewesen sein.

Unter den Gottesdiensten zu Weihnachten befanden sich natürlich auch jene des bayerischen Landesbischofs und der bayerischen Regionalbischöfe, die an den Feiertagen ihre Ansprachen gehalten haben.

Sämtliche Predigten gibt es im nachfolgenden Megatab zum Nachlesen in einer jeweiligen Zusammenfassung und zum Download im Original-Wortlaut.

Predigten und Vorträge des Landesbischofs, der Regionalbischöfinnen und Regionalbischöfe:

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Heinrich Bedford-Strohm,© ELKB

Unter dem Titel „Friedensprojekt Europa soll zum Weltfriedensprojekt werden“ predigte der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm in seiner Weihnachtsansprache, die am 25.Dezember 2014 um 10 Uhr live im Bayrischen Fernsehen und Radio Bayern 1 übertragen wurde.Die Welt verändert sich, wenn Menschen die Weihnachtsbotschaft in ihr Herz lassen, so Bedford-Strohm in der Münchner St. Matthäus Kirche. Es seien keine leeren Versprechungen gewesen, als die Engel damals den Hirten vor Bethlehem den Frieden Gottes auf Erden verkündeten.Der Landesbischof ermutigte die Christen, „die Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit auch denn im Herzen zu bewahren, wenn ihre Verwirklichung aussichtslos erscheint“. Auch die Weihnachtsgeschichte habe nicht „von einer schlagartigen weltpolitischen Veränderung“ berichtet. Die Geschichte von der Krippe, den Engeln und den Hirten habe jedoch die Menschen verändert: „Sie haben den Heiland gesehen. Der Himmel hat sich ihnen geöffnet“, sagte Bedford-Strohm.

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Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern, Kirchenkreis Nürnberg

Elisabeth Hann von Weyhern, Regionalbischöfin im Kirchenkreis Nürnberg,© (c) ELKB / Poep

Mit dem Thema „Das Schicksal der Welt in die Hände eines Säuglings gelegt“ predigte Regionalbischöfin Hann von Weyhern am 25.Dezember 2014 in der Sebalduskirche. Sie interpretiert die Sinnfäden im Evangelium nach Lukas und schlägt Brücken in die heutige Zeit. So sind die Hirten weit entfernt von der Krippenromantik sondern eher die Arbeitnehmer und Selbständigen bei der Nachtschicht, mit Alltagssorgen und Hoffnungen.

„Für Gott zählt nicht der Machtantritt – sondern der Lebenseintritt!“ – für die Regionalbischöfin haben wir unseren Wert und unsere Würde „nicht wenn wir was geworden sind, sondern weil wir sind.“

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Regionalbischöfin Dorothea Greiner, Bayreuth

Dorothea Greiner, Regionalbischöfin im Kirchenkreis Bayreuth,© (c) ELKB / Heike Rost

Dorothea Greiner berichtet von dem Tübinger Künstler Martin Burchard, der als Erwachsener zum Glauben kam. Für ihn ist durch das kleine Kind etwas Großes geschehen in der Welt und daher wollte er eine große Krippe bauen. Selbst die Regionalbischöfin, die von Beginn an involviert war, zeigte sich erstaunt über die 80 Meter lange Krippe, die aus 2014 Kanthölzern besteht – eines für jedes Jahr seit Christi Geburt. „Dieses Kind in der Krippe ist die Kost, die die Welt überall braucht.“ so Greiner. „Wir werden nicht weniger haben, wenn wir von unserem Überfluss etwas abgeben. Im Gegenteil: Das Geben wird unsere Seelen nähren. Unser Leben wird reicher.“

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Regionalbischof Michael Grabow, Augsburg

Michael Grabow, Regionalbischof im Kirchenkreis Augsburg,© (c) ELKB / Poep

Regionalbischof Michael Grabow greift in seiner Weihnachtspredigt die Flüchtlingsproblematik auf und fragt sich „Wie gehen wir mit diesen Menschen um? … Empfangen wir sie herzlich, als wären sie Christus selbst?“ In Evang. St. Ulrich bittet er darum, das Wort auszubreiten, auf das „die Weihnachtsbotschaft mehr ist als eine sentimentale Geschichte für einen Abend.“ Und das kann laut Grabow ganz klein beginnen. „Im Unscheinbaren beginnt das Licht zu brennen, und sei es noch so klein. Und wenn es nicht in uns zu brennen beginnt, dann wird es auch nicht in der großen Welt brennen.“

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Regionalbischöfin Gisela Bornowski, Ansbach-Würzburg

Gisela Bornowski, Regionalbischöfin im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg,© (c) ELKB / Poep

Regionalbischöfin Gisela Bornowski läßt uns teilhaben an ihrem lang ersehntem Wunsch: eine Krippe mit ausdrucksstarken Figuren, eine Krippe, die den Glanz dieser ganz besonderen Nacht festhalten soll. Sie wirft einen Blick auf die Dynamik des zweiten Teils der Weihnachtsgeschichte. „Wir hören heute, was danach passiert, nach der frohen Kunde des heiligen Abends, nach dem Lobgesang der Engel. Nach der beschaulichen Krippenszene in meinem Wohnzimmer.“ Bornowski fragt: „Können wir das noch, uns wundern über das Wunder der Weihnacht? Betrifft uns dieses Wunder auch inwendig, ganz tief innen drin – sowie die Hirten, die davon in Bewegung gesetzt werden?“ Laut der Regionalbischöfin braucht es „viele, die sich in Bewegung setzen lassen von der Weihnachtsbotschaft, die ihr Herz öffnen für den Frieden Gottes…“. Weihnachten sei da nur der Anfang gewesen.

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27.12.2014 / ELKB / Poep
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