Ostergarten in Garmisch

Zeitreise nach Jerusalem

Kreuzigungsgruppe bei Sonnenuntergang

Vom Einzug Jesu in Jerusalem bis zur Auferstehung führt der Kreuzigungsgarten in Garmisch-Partenkirchen.

Bild: Public Domain

In einer Stunde durchs Heilige Land: Noch bis zum Karsamstag, 26. März ist das ökumenische Ostergarten-Projekt der christlichen Gemeinden von Garmisch-Partenkirchen zu bestaunen.

In acht Stationen präsentiert der szenisch gestaltete Weg im Gemeindehaus der evangelischen Johanneskirche die Passionsgeschichte. Das reicht vom Einzug Jesu in Jerusalem, über das Abendmahl, den Verrat, die Kreuzigung bis hin zur  Auferstehung und den Garten Eden. Mit Geschichten, Gerüchen, Geräuschen und Licht, Fladenbrot und Traubensaft sollen alle Sinne angesprochen werden. "Wir wollen versuchen, die Atmosphäre von damals erlebbar zu machen", sagte Pfarrer Manfred Reitlinger.

Zum ersten Mal fand die Aktion 2014 statt. Damals übertraf die Resonanz alle Erwartungen: Obwohl man insgesamt 120 Führungen angeboten hatte, mussten Interessierte abgewiesen werden. Rund 2.500 Besucher hatten damals die Ausstellung erlebt.

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Auch in diesem Jahr rechnete man mit einem solchen Ansturm - für das 70-köpfige ökumenische Vorbereitungsteam keine Kleinigkeit.  Aber auch wenn der Zeitaufwand hoch ist: Die Ehrenamtlichen nehmen das gerne in Kauf. Viele von ihnen haben bereits 2014 beim Ostergarten mitgearbeitet. Sie kümmern sich um die Technik, sorgen für Brot- und Saftnachschub oder begleiten die Besucher eine Stunde lang durch die Ausstellung.

Neben den evangelischen Gemeinden beteiligen sich auch die beiden katholischen Pfarreien, die charismatische Oasekirche, die freie evangelische Gemeinde, das katholische Kreisbildungswerk und die Jugendstelle im Dekanat Werdenfels.

Das Ostergarten-Konzept wurde vor rund 15 Jahren von dem badischen Diakon Lutz Barth entwickelt; seither ziehen bundesweit Dutzende Ostergärten jedes Jahr über 100.000 Besucher an.


02.03.2016 / ELKB