In der Villa Leon in Nürnberg

"Lateinamerikawoche" startet am 24. Januar

Karte von Lateinamerika

Von der Situation in einzelnen Ländern Latereinamerikas und übergreifenden Themen handelt die "Lateinamerikawoche".

Bild: © iStockPhoto / Lightguard

Musik, Politik, Soziales: Bei der "38. Lateinamerikawoche" vom 24. Januar bis 1. Februar 2015 in der Nürnberger Villa Leon ist wieder für jeden etwas dabei.

Mil Santos, eine Gruppe um den gleichnamigen Sänger aus Berlin, die bekannt ist für eine Mischung aus Buena Vista Social Club, Latino-Romantik, gesprochenen Wörtern und fetten Beats, eröffnet am Samstag, 24. Januar, die "38. Lateinamerikawoche".

Die längst zu einer Nürnberger Institution gewordene Themenwoche bietet eine interessante Mischung aus Musik, Politik und Sozialem, aus Information und Diskussion über die Situation in einzelnen Ländern Lateinamerikas und zu übergreifenden Themen. Und so geht es auch direkt am Sonntag weiter: Mit einer Lesung von Ángela Pradelli, einer argentinischer Schriftstellerin, die in ihrem Roman "Unter Freundinnen" das Wesen lebenslanger Freundschaft ergründet hat, wird der Veranstaltungsreigen am Sonntag fortgesetzt.

Über die Woche verteilt finden dann Veranstaltungen statt über die Mapuche in Chile, die Auflösung der staatlichen Ordnung in Mexiko, den globalen Kampf um Wasser und vor allem steht die Diskussion um die weltweite Ausrichtung der Landwirtschaft im Mittelpunkt der Lateinamerikawoche.

Das Partnerschaftszentrum Mission EineWelt wirkt seit vielen Jahren an der alljährlich im Januar stattfindenden Themenwoche mit. In diesem Jahr wird Pfarrerin Gisela Voltz vom Referat Entwicklung und Politik unter anderem am Montag, 26. Januar, ab 18.00 Uhr durch zwei Ausstellungen "Wenn das Land zur Ware wird" und "Terra" führen, Hintergründe schildern und die Führung durch kurze Videobeiträge ergänzen.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist - soweit nicht anders angegeben - frei.


21.01.2015 / Helge Neuschwander-Lutz / Mission EineWelt
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