7. Kunstsymposium der ELKB

Landschaft und Sakralität

Junge

Gibt es einen Ort in der Natur, an dem sich sakrale Atmosphären erleben lassen? Dieser Frage geht das 7. Kunstsymposium am 12. Juni in Bad Windsheim nach.

Bild: (c) ELKB / Poep

Mit dem Zusammenspiel von "Landschaft und Sakralität" beschäftigt sich das 7. Kunstsymposium der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) am Freitag, 12. Juni, in Bad Windsheim. 

Noch bis einschließlich Montag, 8. Juni, kann man sich beim 7. Kunstsymposium der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) verbindlich anmelden. Die Anmeldung bei Marianne Neuner vom Kunstreferat der ELKB ist ausschließlich per E-Mail möglich: marianne.neuner@elkb.de

Das Kunstsymposium selbst findet am Freitag, 12. Juni, von 10.30 Uhr bis 17 Uhr im Museum Kirche in Franken im Fränkischen Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken, Rothenburger Straße 16, in Bad Windsheim statt. Das Thema beleuchtet das Zusammenspiel von "Landschaft und Sakralität":

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Vorgestellt wird ein neues Gemälde für die Spitalkirche in Bad Windsheim von Gerhard Rießbeck, das dem Jahresfestkreis entsprechend die Position des Altarbildes einnehmen wird. Gerhard Rießbeck (geboren 1964), der als Meisterschüler bei Prof. Werner Knaupp an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg studierte und der nun in Bad Windsheim lebt und arbeitet, hat sich auf vielen Reisen in die Arktis und Antarktis mit der kargen Natur der Polarregionen beschäftigt. Seine Eindrücke und Erfahrungen schlagen sich in großformatigen Landschaftsbildern nieder. Irreales Licht, Eisberge vor dunklen Himmelsräumen und surreale Szenarien mit Polarforschern lassen eine seltsame Distanz zwischen Betrachter und Motiv entstehen. Sakral anmutende Naturräume öffnen sich. Sind sie aber auch zugänglich und im übertragenen Sinne begehbar? Gibt es den besonderen Ort in der Natur, an dem sich sakrale Atmosphären und Transzendenzerfahrungen erleben lassen?

Dies gilt es herauszufinden auf dem Symposium, das den Zusammenhängen zwischen Natur und Religion nachgeht. Eingeladen sind Theologen, Künstler, Kunsthistoriker und Architekten, um die Thematik in Vorträgen und Diskussionsrunden zu erörtern. Das Programm en detail gibt es in der obigen Mehr-zum-Thema-Box.


28.05.2015 / ELKB / Poep