Dem neuen Zentralratspräsidenten

Landesbischof gratuliert Josef Schuster

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Bild: (c) ELKB / Poep

Landesbischof Bedford-Strohm hat dem Zentralrat der Juden in Deutschland zur Wahl seines neuen Präsidenten gratuliert: dem neuen Zentralratspräsidenten Josef Schuster wünscht er Mut und Ausdauer.

Er wünsche Josef Schuster für sein neues Amt außerdem viel Kraft und Geduld, vor allem aber Gottes reichen Segen, so Bedford-Strohm in seinem Gratulationsschreiben an den am Sonntag gewählten Zentralratspräsidenten.

Er schätze, wie Schuster sich seit Jahren auf den verschiedensten Ebenen unermüdlich für Jüdinnen und Juden in Deutschland einsetze und sie nach innen und außen vertrete, bekräftigt Bedford-Strohm. „Bei unseren Begegnungen durfte ich Sie als aufrechten, verlässlichen, engagierten und zugleich sehr bescheidenen Gesprächspartner kennenlernen, der sich ruhig und unaufgeregt, aber wenn es sein muss beharrlich und deutlich für die Interessen der deutschen Jüdinnen und Juden einsetzt.“

"Das wird der Zusammenarbeit gut tun"

Bedford-Strohm, der jüngst auch zum EKD-Ratsvorsitzenden gewählt worden ist, schreibt, es freue ihn besonders, dass Schuster nach seiner Aufgabe als Präsident des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinde in Bayern nun die Verantwortung für den Zentralrat der Juden in Deutschland übernehme und beide künftig nicht mehr nur auf bayerischer, sondern auch auf bundesdeutscher Ebene zusammenarbeiten könnten.

„Dass mit Ihnen, Kardinal Marx und mir selbst nun drei Menschen an der Spitze ihrer jeweiligen Religionsgemeinschaft stehen, die hier in Bayern schon bisher an vielen gemeinsamen Tischen gesessen und viel Vertrauen aufgebaut haben, das wird der Zusammenarbeit auf bundesdeutscher Ebene sicher gut tun“, so der oberste Repräsentant der deutschen Protestanten.

„Zu Ihrer Wahl zum Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland gratuliere ich Ihnen von Herzen im Namen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie auch ganz persönlich“, schreibt Bedford-Strohm.


01.12.2014 / EKD / Carsten Splitt