Hoffest auf dem Labenbachhof

Wo das Reich Gottes spürbar wird

Labenbachhof Ruhpolding mit Wings-of-hope Prjektmanagrin (Ausland) Martina Bock (re)

Nun gehört der Labenbachhof in Ruhpoldig ganz Wings of Hope. Mit vielen anderen Freunden der Siftung feierten das Vilma Rodriguez aus El Salvador und die Projektmanagerin für Ausland, Martina Bock, auf dem Hoffest der Stiftung.

Bild: Frey

Bei einem fröhlichen Hoffest wurde der Labenbachhof in Ruhpolding feierlich an die Stiftung "Wings of Hope" übergeben. Die Stiftung hatte das Zentrum vor wenigen Tagen von der Landeskirche gekauft.

In ihrem Grußwort bezeichnete Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel den Hof als einen Ort, "an dem das Reich Gottes in unserer geschundenen Welt zum Vorschein kommt". Seit 2011 dient die Freizeit- und Tagungsstätte als Traumahilfezentrum der Stiftung "Wings of Hope". Durch die Arbeit der Stiftung könnten Menschen dank Therapie und Beratung "aufatmen", sich fortbilden und qualifizieren "und so die große Vision verwirklichen, dass der Mensch dem Menschen nicht ein Wolf, sondern ein Helfer wird", sagte Preidel.

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Sie wünsche sich mehr Orte wie diese, "an denen die Kirche einen starken Akzent" setze gegen Gewalt, für die Versöhnung der Kulturen und für ein "anderes Miteinander", das Menschen Flügel der Hoffnung verleihe. "Wenn unsere Kirche Menschen nicht Flügel verleiht, ist sie nicht Kirche", sagte die Präsidentin der bayerischen evangelischen Landessynode bei der feierlichen Übergabe des Gebäudes an die Stiftung beim Hoffest mit mehr als 100 Gästen. In den vergangenen Jahren ist der Labenbachhof mit Unterstützung der bayerischen Landeskirche und der Rummelsberger Diakonie baulich und wirtschaftlich saniert worden.

vl.l. Lutz Besser (Traumalehrer), Renate Heyden-Klentzan (Geschäftsführung Hof), Thomas Prieto Peral, Teresa Zeckau, Hans-Dieter Strack (Vorstand Wings of Hope) und das Team der Stiftung

Freuen sich über das eigene Tagungszentrum: vl.l. Lutz Besser (Traumalehrer), Renate Heyden-Klentzan (Geschäftsführung Hof, etwas verborgen), Thomas Prieto Peral, Teresa Zeckau, Hans-Dieter Strack (Vorstand Wings of Hope) und das Team der Stiftung.

Bild: Frey

Psychosoziale Hilfe für Kinder und Jugendliche

Die Stiftung "Wings of Hope" Deutschland wurde Anfang 2003 von der bayerischen Landeskirche gegründet. Schwerpunkt der Arbeit bildet die psychosoziale Hilfe für Kinder und Jugendliche, die durch Kriege und Gewalt traumatisiert wurden. Der Labenbachhof wird unter anderem genutzt für die jährlichen Sommercamps für junge Erwachsene aus dem Irak, Palästina, Israel und Bosnien-Herzegowina. Zudem bietet die Stiftung eine Zusatzausbildung in Psychotraumatologie.

03.08.2015 / epd