Freisinger Theaterspieler spenden

Ein Krippenspiel für Flüchtlinge im Irak

Das Bild zeigt die Krippenspieler (z.T. verkleidet) bei der Scheckübergabe an den Landesbischof

Engel und Teufel waren bei der Scheckübergabe dabei: v.l. "Erzengel" Sophia Hofmann, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Niall Palfreyman, Initiator des Nativity-Plays, "Lucifer" Sabine Bühner, Regisseurin Pfarrerin Barbara Hofmann und Kirchenrat Thoma

Bild: ELKB

 Mit einem besonderen Krippenspiel haben Freisinger Laienspieler Geld für soziale Zwecke gesammelt. Die ca. 5.400 Euro gehen zu gleichen Teilen an die Irakarbeit der ELKB und an Amnesty International.

 "Die Liebe und der Mandelbaum" hieß das Spiel, das die etwa 40köpfige Laienspielgruppe unter der Leitung von Pfarrerin Barbara Hofmann im Stiel eines "Nativity-Plays" in Freising einstudiert hatte.

Der Engländer Niall Palfreyman hatte diese Idee einer frei erfundenen Handlung um die biblische Weihnachtsgeschichte herum aus seiner Heimat mitgebracht und mit seiner Folkrock-Band das Stück schwungvoll musikalisch interpretiert. Hofmann hatte das Stück geschrieben und es liebevoll mit ihrer Theatergruppe inszeniert. Die Darstellenden reichten "von der Erstlklässlerin bis zum Rentner", wie Hofmann stolz betont.

Das Weltgeschehen im Blick behalten

Der Erfolg blieb nicht aus: Über 5000 Euro nahmen die Krippenspieler mit ihrer ungewöhnlichen Weihnachtsgeschichte ein. Die Hälfte des Betrags überreichten sie Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kirchenrat Thomas Prieto Peral für die Flüchtlingsarbeit der Bayerischen Landeskirche im Irak. Denn dazu , so Pfarrerin Hofmann, sei das Nativity-Play da: "nicht nur, um in Erinnerung zu rufen, worum es an Weihnachten eigentlich geht, sondern auch, um das aktuelle Weltgeschehen mit in den Focus zu nehmen und Veränderungen anzubahnen."


12.02.2015 / Anne Lüters