Kirchengemeinde

Die Basis: Kirche vor Ort

Mensch klettert an Kirche empor

Kirche versetzt Berge

Bild: ELKB / Poep / Jahresbericht 2012/2013

Die Basis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern sind die Kirchengemeinden. Derzeit gibt es 1541 Kirchengemeinden mit 2,5 Millionen Gemeindemitgliedern.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche ist eine Volkskirche. An der Basis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern stehen die Kirchengemeinden. Sie bieten alle Mitgliedern und Gästen Orte für Begegnungen, Zeiten für die gemeinsamen Feiern des Gottesdienstes, Räume für das Wachsen im Glauben, für Orientierung und Diskussion.

Kirche will mitten in der Öffentlichkeit und Lebenswelt der Menschen präsent sein. Von Aschaffenburg bis Lindau, von Neu-Ulm bis Freyung und Waldkirchen gestalten Haupt- und Ehrenamtliche das kirchliche Leben – mit Engagement, Kreativität, Spiritualität und Gemeinschaftssinn. Wie eng die evangelische Kirche in Bayern im täglichen Leben verwurzelt ist, zeigt die rege Teilnahme an den Angeboten der christlichen Gemeinden: dem Gottesdienstbesuch, der ehrenamtlichen Mitarbeit, dem Besuch von Gruppen, Kreisen und vielfältigen Veranstaltungen.

Alles noch einmal auf einen Blick? Den Aufbau der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern finden Sie auch hier als Infografik.

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Meine Gemeinde vor Ort

Nahe bei den Menschen

Die Zugehörigkeit zu einer Kirchengemeinde ergibt sich durch Taufe und Kirchenzugehörigkeit in der jeweiligen Konfession und dem Wohnsitz innerhalb der Gemeindegrenzen.

Sie haben eine Frage an Ihre Kirchengemeinde? Sie brauchen eine Auskunft, eine Beratung oder wollen einen Termin vereinbaren? Über unsere Postleitzahlen-Suche können Sie eine evangelische Gemeinde in Ihrer Nähe finden. Angezeigt werden Ihnen alle Kontaktdaten des Gemeindebüros und - sofern vorhanden - auch die Internet-Adresse der jeweiligen Kirchengemeinde. Sollten Sie mit unserer Suche nicht fündig werden, weitere Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, so schreiben Sie uns!

Gemeinsam verantwortlich: Der Kirchenvorstand

Die evangelische Kirche hat mit ihren Kirchenvorständen, Synoden und weiteren gewähltenGremien ein breites Netz der Mitbestimmung und gemeinsamen Verantwortung entwickelt.Die Kirchengemeindeglieder bestimmen alle sechs Jahre in einer allgemeinen und demokratischen Wahl ihre Vertreterinnen und Vertreter in die Leitungsgremien der Gemeinde.

Der Kirchenvorstand ist das Team, das die Kirchengemeinde leitet. Pfarrerinnen und Pfarrer und Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher arbeiten darin gemeinsam an der Umsetzung der vielfältigen Aufgaben, von der Gestaltung der Gottesdienste und des Konfirmandenunterrichts über das Ortskirchenvermögen und die kirchlichen Gebäude bis hin zur Förderung des Gemeindeaufbaus. Die Zahl der Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen richtet sich nach der Anzahl der Mitglieder in der Gemeinde, von mindestens sechs bis maximal 15 Vertretern. Dieses Leitungsgremium trägt die Verantwortung und trifft verbindliche Entscheidungen für alle Aufgaben und Aktivitäten, für rechtliche und geistliche Fragen im Leben der Gemeinde.

Der Kirchenvorstand wird von Beratungs- und Serviceeinrichtungen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern unterstützt, beispielsweise in Fragen der Zielgruppenarbeit, der Kirchenvorstandsarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit und des Ehrenamtes vom Amt für Gemeindedienst in Nürnberg oder in Fragen der Gemeindeberatung, Regional- und Gemeindeentwicklung von der Gemeindeakademie Rummelsberg.


06.02.2014 / Andrea Seidel
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