Evangelischer Kirchbautag

"Kirche gestalten für die Stadt"

Die Auferstehungskirche in Wolnzach

Beispiel für sehenswerten zeitgenössischen Kirchenbau in Bayern: Die Auferstehungskirche in Wolnzach wurde 2008 eingeweiht. Das kreuzförmige Fenster entfaltet bei Nacht eine beinahe magische Außenwirkung.

Bild: Marianne Heil

Der 28. Evangelische Kirchbautag kommt nach München. Vom 9. bis 12. Oktober werden rund 600 Gäste zu der bundesweit bedeutenden Tagung in der Matthäuskirche erwartet.

"Evangelisch präsent. Kirche gestalten für die Stadt" - so lautet der Titel des 28. Evangelischen Kirchbautages vom 9. bis 12. Oktober 2014, der in diesem Jahr nach München führen wird.

Die meisten Städte und Dörfer in Deutschland seien zwar historisch geprägt von Kirchengebäuden, erklärte der Präsident des Kirchbautags, Johann H. Claussen. Doch entstünden immer mehr neue religiöse Räume - wie etwa Orte der Stille, Synagogen oder Moscheen. Hinzu kämen Gebäude, die "Funktionen übernehmen, die früher allein Kathedralen zugedacht waren", so Claussen. Der Kirchbautag wolle dieses unübersichtliche und spannungsreiche Feld erkunden.

Zum Programm des Kirchbautags gehören Vorträge, Exkursionen, Workshops und Stadterkundungen in München und Umgebung. Zu den Rednern gehören Theologen, Architekten, Kunsthistoriker und Denkmalexperten.

Der 1949 gegründete Kirchbautag versteht sich als freier Zusammenschluss von Personen, die sich für den Kirchenbau engagieren. Seit 2006 ist das EKD-Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart an der Philipps-Universität Marburg auch die Geschäftsstelle des Kirchbautags. Sie organisiert die alle drei Jahre stattfindenden Tagungen an wechselnden Orten.


23.09.2014 / epd
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