Zum Absturz des Germanwings-Airbusses

"Wir gedenken der Opfer dieses Unglücks"

Brennende Kerze

Der Absturz des Germanwings-Airbusses hat Trauer und Bestürzung ausgelöst - die evangelische und katholische Kirche riefen zum Gebet für die Opfer und deren Angehörige auf.

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Die Kirchen zeigen sich tief betroffen von dem Airbus-Absturz über Südfrankreich. EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm: "In Gebeten und Gedanken sind wir bei den Opfern und ihren Angehörigen."

Der Absturz des Germanwings-Airbus über Südfrankreich hat in ganz Europa Trauer und Bestürzung ausgelöst. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich-Bedford-Strohm war fassungslos über die Nachricht vom Tod so vieler Menschen. „In Gebeten und Gedanken sind wir bei den Opfern und ihren Angehörigen.“ Reinhard Marx, der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz sagte am Dienstag: „Wir gedenken der Opfer dieses Unglücks, das Menschen plötzlich und unerwartet mitten aus dem Leben gerissen hat“. Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, erklärt anlässlich des Absturzes des Germanwings-Fluges von Barcelona nach Düsseldorf: „Angesichts dieser Katastrophe sind wir tief bestürzt und entsetzt. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern des Flugzeugabsturzes und deren Angehörigen. Ihnen gelten unsere Anteilnahme und unser tiefes Mitgefühl. Wir hoffen und beten für die Angehörigen, dass sie in ihrem Leid von Gott gehalten werden und dass sie auf diesem dunklen Weg von einfühlsamen Menschen begleitet werden.“

Der Absturz des deutschen Flugzeugs ist auch eine Herausforderung für die Notfallseelsorge: am Flughafen Düsseldorf ist ein Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) im Einsatz und kümmert sich um Abholer und Angehörige. Zum Team gehören auch die Airportseelsorge und die evangelische und katholische Notfallseelsorge aus der Region. Auch die Evangelische Kirche von Westfalen hat Notfallseelsorger geschickt.

In der weiteren Begleitung kann es den Bedarf nach notfallseelsorglicher Unterstützung beim Überbringen von Todesnachrichten geben, bei dem weitere Mitarbeitende der evangelischen und katholischen Notfallseelsorge zum Einsatz kommen können. Derzeit wird geprüft, welche Unterstützung Betroffenen und Hinterbliebenen angeboten werden kann – für den nachfolgenden Bedarf stehen weitere Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Regionen und am Flughafen Düsseldorf bereit. Die evangelische und die katholische Kirche riefen zum Gebet für die Opfer und deren Angehörige auf.


25.03.2015 / Christoph Breit / ELKB / Poep