"Kreuzbergwallfahrt" & "SchwanbergTag"

Gemeinschaft erfahren

Plakat zur '5. Ökumenischen Kreuzbergwallfahrt'

"Gemeinschaft erfahren mit den Mitchristen aus ganz Unterfranken": Gisela Bornowski, die Regionalbischöfin im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg, und Dr. Friedhelm Hofmann, Bischöf Diözese Würzburg, laden mit diesen Worten herzlich zur Sternwallfahrt auf den K

Bild: (c) http://www.oekumenische-kreuzbergwallfahrt.de/

Das Wochenende hat eine Menge zu bieten: Am Samstag, 27. Juni, findet die „5. Ökumenische Kreuzbergwallfahrt“ statt und am Sonntag, 28. Juni, der „SchwanbergTag“. Eine Vorschau.

Katholische und evangelische Christen aus ganz Unterfranken sind am Samstag, 27. Juni, zur „5. ökumenischen Kreuzbergwallfahrt“ eingeladen. Die Fahrt steht unter der Überschrift „Christen gemeinsam unter dem Kreuz – Selig, die Frieden stiften (Mt 5,9)“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. „Mit dem Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit freuen wir uns auf die gemeinsame Wallfahrt zum Heiligen Berg der Franken“, schreiben Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und die evangelisch-lutherische Regionalbischöfin Gisela Bornowski in ihrem gemeinsamen Grußwort zur ökumenischen Kreuzbergwallfahrt. „Gemeinsam wollen wir wieder den Weg gehen hinauf zum Kreuzberg und dabei Gemeinschaft erfahren mit den Mitchristen aus ganz Unterfranken. Bei gemeinsamem Gesang, Gebet und im Gottesdienst wollen wir unseren Glauben an Jesus Christus leben."

Treffpunkte für die Sternwallfahrt sind die rund um den Kreuzberg liegenden Orte Oberwildflecken (7 Uhr), Bischofsheim (7.15 Uhr), Oberweißenbrunn (7.30 Uhr) und Sandberg (7.30 Uhr). Die Teilnehmer an der Jugendwallfahrt starten um 7.30 Uhr am Kilianshof. An der Kreuzigungsgruppe auf dem Kreuzberg halten die Wallfahrtsgruppen um 9.45 Uhr eine gemeinsame Statio.

Gottesdienst mit Regionalbischöfin Bornowski und Bischof Hofmann

Danach führt der Weg hinunter zum Kloster. Dort feiern Bischof Hofmann und Regionalbischöfin Bornowski gemeinsam mit den Wallfahrern um 10.30 Uhr einen Gottesdienst. Bei schönem Wetter wird zur „5. Ökumenischen Kreuzbergwallfahrt“ mit rund 1000 Pilgern gerechnet.

Besucher beim 'SchwanbergTag'

Auch der "SchwanbergTag" lädt an diesem Wochenende ein: nur einen Tag später, am 28. Juni, werden auf dem Schwanberg wieder rund 500 Besucher erwartet.

Bild: (c) Kerstin Dominika Urban

Der nächste Tag, der 28. Juni, bringt hoffentlich auch Sonnenschein. Denn an diesem Sonntag findet der traditionelle "SchwanbergTag" statt, zu dem die Communität Casteller Ring und das Geistliche Zentrum Schwanberg wieder herzlich einladen. Die Feierlichkeiten beginnen mit dem traditionellen „SchwanBergGottesdienst“ um 10.30 Uhr auf dem Platz vor der Kirche.

Nach dem Gottesdienst haben die Besucher unter anderem die Möglichkeit die neuen Räume im Schloss zu besichtigen, in verschiedene Kurse wie zum Beispiel „Labyrinth als Lebensweg“ hinein zu schnuppern oder an einer Führung durch die Häuser des Geistlichen Zentrums, durch den Schlosspark oder im Friedwald teilzunehmen. Gegen 15.30 Uhr soll der Schwanbergtag mit Gebet und Reisesegen beschlossen werden und anschließend bei einem Konzert der Gruppe „Klez’amore“ im Biergarten ausklingen.

Der „SchwanbergTag“ hat eine lange Geschichte, schon seit Mitte der 70er Jahre gibt es ihn: erst fand er als „Unterfränkischer Kirchentag“, mit gleichzeitigem „Kinderkirchentag“ statt. Ungefähr seit Anfang der 90er Jahre gibt es den „ SchwanbergTag“ in der jetzigen Form: als eine Art „Tag der offenen Tür“ mit stets rund 500 Besuchern, an dem sowohl die Communität Casteller Ring als auch das Geistliche Zentrum den Menschen offiziell ihre Nähe zeigen und anbieten wollen. „Wir sitzen hier auf dem Berg nicht in einem Elfenbeinturm“, unterstreicht Philipp Sommerlath, Sprecher der Projektgruppe „SchwanbergTag“. „Wir wollen Ansprechpartner für alle sein, wir wollen jeden einladen“, betont der 30-Jährige.

Passend zum diesjährigen Motto des SchwanbergTages: „… wie Christus euch angenommen hat“.


24.06.2015 / ELKB/Poep, Bischöfliches Ordinariat Würzberg