Kosten tragen Stadt und Kirche gemeinsam

Hofer „Stadtoase“ - Ein barrierefreier Raum

Lorenzoase in Hof

Feierstunde zur Eröffnung der neuen Lorenzoase in Hof.

Bild: Claudia Schott

Über die neue Gestalt ihres alten Lorenzparks können sich Bürgerinnen und Bürger aus Hof freuen. Der gänzlich barrierefreie Begegnungs- und Erholungsort wurde von Stadt und Kirche zusammen finanziert.

Im Zentrum der oberfränkischen Stadt Hof ist am Samstagabend der neu gestaltete Lorenzpark seiner Bestimmung übergeben worden. Die grüne "Stadtoase" um die 800 Jahre alte evangelische St.-Lorenz-Kirche soll künftig als Begegnungs- und Erholungsort dienen. Ein "Geschichtsweg" auf dem Parkgelände zeichnet Stationen der Stadthistorie nach. Die Kosten für die Umgestaltung in Höhe von rund einer halben Million Euro teilt sich die Stadt Hof mit der evangelischen Kirche.

Bei der Feierstunde am Samstag hob Regionalbischöfin Dorothea Greiner hervor, dass die Anlage komplett barrierefrei gestaltet wurde. Auch der Zugang zur St.-Lorenz-Kirche ist jetzt stufenfrei möglich. Nach den Worten Greiners könnten Besucher hier "sinnenhaft spüren", dass sie "nicht nur im Vorhof der Kirche, sondern auch innen willkommen seien. Auch Menschen muslimischen Glaubens und Atheisten seien angesprochen: "Gerade die, die innere Barrieren haben, sind besonders herzlich eingeladen", sagte die Regionalbischöfin.

Bis zum Jahr 1879 diente das Gelände an der ältesten Hofer Kirche als Friedhof. Seit 1904 ist es an die Stadt Hof verpachtet, die dort einen Park anlegen ließ.


15.07.2014 / epd
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