Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis

Vielfältige Beiträge erwartet

Urkunde

Der Freiherr-von-Pechmann-Preis fördert die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus.

Bild: iStockPhoto / mariusFM77

Alle, die zur Rolle der Kirche im Nationalsozialismus forschen und publizieren, aufgepasst: Der Einsendeschluss für den Wilhelm-Freiherr-von-Pechmann-Preis der Landeskirche ist der 31. Oktober 2015.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat für das Jahr 2016 den Wilhelm Freiherr
von Pechmann-Preis ausgeschrieben. Der Preis fördert die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus. Ausgezeichnet werden – vor allem zur damaligen Rolle der Kirche - herausragende Leistungen in der historisch-wissenschaftlichen Forschung oder in Bildungsarbeit und Publizistik. Außerdem können überzeugende Beispiele für Gemeinsinn und Zivilcourage in der Gegenwart ausgezeichnet werden.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde gestiftet zum Gedächtnis an Wilhelm Freiherrn von
Pechmann (1859-1948), dem ersten gewählten Präsidenten der Landessynode der Evangelisch-
Lutherischen Kirche in Bayern. Pechmann war entschiedener Gegner des „3. Reiches“ und
bekleidete - neben seinem Hauptberuf als leitender Banker – zahlreiche nationale und
internationale kirchliche Ehrenämter.

Der Preis würdigt seine besonderen Verdienste um Humanität und Recht, Christentum und Kirche und sein Eintreten für die Juden. Eine Jury aus acht namhaften Vertretern von Kirche und Wissenschaft befindet über die Zuerkennung dieser Auszeichnung.

Der Pechmann-Preis ist aktuell ausgeschrieben. Die vorzulegenden Arbeiten sollen in sich abgeschlossen und nicht älter als zwei Jahre sein. Der oder die einreichende Bewerberin muss Autor beziehungsweise Autorin der eingereichten Arbeit sein. Die Arbeit ist zu senden an die Präsidentin der Landessynode Dr. Annekathrin Preidel, Postfach 20 07 51, 80007 München. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2015.


16.10.2015 / ELKB
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