Sozialwahlen 2017

Soziale Sicherungssysteme sorgen für Solidarität

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Über 51 Millionen Versicherte bestimmen bei der Sozialwahl darüber, wer bei Rente und Gesundheit die wichtigen Entscheidungen trifft.

Bild: DRV Bund

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und ihre Diakonie haben in einem gemeinsamen Aufruf, der an alle Mitarbeitenden versandt wurde, für die Beteiligung an den Sozialwahlen geworben.

Wie es in dem Aufruf von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Diakoniepräsident Michael Bammessel und Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel heißt, gehörten "die Selbstverwaltung unseres Sozialversicherungssystems zu den Errungenschaften und Strukturprinzipien der Bundesrepublik Deutschland als Sozialstaat."

"Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und ihre Diakonie anerkennen ausdrücklich die Arbeit der sozialen Selbstverwaltung. Die sozialen Sicherungssysteme sorgen für Solidarität und sozialen Frieden gerade in einer Zeit steigender Ausgaben, Niedrigzinsen und politischer Vorgaben."

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Zunehmendes soziales Ungleichgewicht sei eine Hypothek, vor allem zu Lasten der nachfolgenden Generationen. Solidarität und Gerechtigkeit gehörten zum Kern christlicher Ethik. Darum sei die Zukunft der sozialen Sicherung ein zentrales Thema der gesellschaftspolitischen Debatte. Vor allem müsse der „besondere Schutz für Kranke, Alte, Schwache und Benachteiligte gewahrt bleiben“.

Die Wahlunterlagen selbst werden im Zeitraum vom 25. April bis 11. Mai zugeschickt. Sobald die Unterlagen vorliegen, kann man seine Stimme abgeben. Am 31. Mai ist Stichtag – bis dahin muss der Brief zurückgesandt werden. Bis zu diesem Tag werden bei allen gesetzlichen Sozialversicherungsträgern die Selbstverwaltungsparlamente neu gewählt. Rund 51 Millionen Versicherte wählen so ihre Vertreter und Vertreterinnen in die höchsten Gremien der Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Bund und Saarland sowie von sieben Ersatzkassen.


14.02.2017 / ELKB