Kundgebung

Ein Forum gegen Fremdenfeindlichkeit

Menschenwürde = unantastbar

Gewünscht: Eine offene Gesellschaft für Flüchtlinge.

Bild: Aktion Courage/ Frank Ziegler

Am Samstag, 12. Dezember, findet um 11 Uhr auf dem Erlanger Rathausplatz eine Kundgebung, mit Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern, für Menschenwürde und Solidarität mit Flüchtlingen statt.

Zu der Veranstaltung rufen unter anderem die Aktion Courage, die Stadt Erlangen, der Landkreis Erlangen Höchstadt und die „Allianz gegen Rechtsextremismus auf. "Das ist ein Forum, das für eine Gesellschaft steht, die sich nicht abschottet," erklärt Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern, die bei der Kundgebung ein Statement abgeben wird. "Wir möchten uns zeigen und Position gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit beziehen."

Um ihre Unterstützung für die Veranstaltung deutlich zu machen haben Vertreter von Stadt, Universität, Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg und mehr als 50 Unternehmen, Initiativen und Verbände - darunter zahlreiche Jugendverbände - bisher den Aufruf „Menschenwürde = unantastbar“ unterzeichnet. Alle Personen, die bis zum 9. Dezember unterzeichnet haben, werden unter einer großen Zeitungsanzeige für die Kundgebung namentlich genannt.

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Vertreter der Stadt, der Universität, Kirche und der Zivilgesellschaft werden bei der Kundgebung sprechen. Der Aufruf zu "Menschenwürde = unantastabar" wird auch ausdrücklich von Oberbürgermeister Florian Janik, Universitätspräsident Prof. Joachim Hornegger und Landrat Alexander Tritthart unterstützt.

Die Kundgebung bezieht sich auf den Tag der Menschenrechte der jedes Jahr am 10. Dezember begangen wird. Er ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden ist. Die Erklärung der Menschenrechte ist das ausdrückliche Bekenntnis der Vereinten Nationen zu den allgemeinen Grundsätzen der Menschenrechte.

08.12.2015 / Sandra Kaufmann