Multimedia-Projekt

„Stimme für die Sprachlosen“

Robert Geisendörfer

Screenshot der online-Seite www.robert-geisendoerfer.de.

Bild: EPV

Zum 40. Todestag von Robert Geisendörfer am 26. Februar erinnert der Evangelische Presseverband für Bayern e.V. (EPV) mit einem multimedialen Online-Projekt an das Wirken des bayerischen Pfarrers.

Historische und moderne Ton- und Filmaufnahmen, Dokumente, Fotos und Texte geben Einblick in das Leben von Geisendörfer (1910-1976), der als Begründer der kirchlichen Publizistik gilt.„Kirchliche Publizistik soll etwas öffentlich machen, Fürsprache üben, Barmherzigkeit vermitteln und Stimme leihen für die Sprachlosen – diese Devise von Geisendörfer gilt heute mehr denn je“, erklärte EPV-Direktor Roland Gertz am Mittwoch (24. Februar) in München. Seine Forderung, Publizistik als „Mittel der Freiheit“ zu begreifen, sei immer noch aktuell. Insbesondere in den sozialen Medien sei es wichtig, durch Informationen zur Unterscheidung zwischen Wahrheit und Gerüchten in Politik und Gesellschaft beizutragen.

Geisendörfers Wirken reicht weit über die Grenzen Bayern hinaus. Von 1947 bis 1967 stand er als Direktor an der Spitze des Evangelischen Presseverbands für Bayern e.V. (EPV). Als Begründer des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP) im Jahr 1973 fasste Geisendörfer die publizistischen Aktivitäten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter einem Dach zusammen.

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Das neue Online-Storytelling-Projekt ist die erste digitale Sammlung zu Werk und Wirken Geisendörfers. Die Seite präsentiert bislang unveröffentlichtes Material, darunter Fotografien, Filmsequenzen und Dokumente aus dem EPV-Archiv.

Der Evangelische Presseverband für Bayern e.V. ist das zentrale evangelische Medienhaus in Bayern mit Sitz in München und Regionalredaktionen in Augsburg, Bayreuth, Nürnberg, Regensburg und Würzburg. Zum EPV gehören das Sonntagsblatt, Evangelische Wochenzeitung für Bayern, der Evangelische Pressedienst (epd), die Evangelische Funk-Agentur (efa), das Evangelische Fernsehen (efs), die Evangelische Medienagentur (ema), die Abteilungen Vernetzte Kirche (vk) und Crossmedia (cme) sowie der Claudius-Buchverlag.

25.02.2016 / EPV