Ökumene

Gebetswoche für die Einheit der Christen

Gebetswoche für die Einheit der Christen

Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen und der Ökumenische Rat der Kirchen verantworten die Gebetswoche.

Bild: ACK

"Berufen, die großen Taten des Herrn zu verkünden" (1 Petrus 2,9), lautet das Motto der Gebetswoche für die Einheit der Christen. Landesbischof Bedford-Strohm predigt im Liebfrauendom in München.

Traditionell findet die Gebetswoche für die Einheit der Christen vom 18. bis 25. Januar zwischen den Gedenktagen für das Bekenntnis des Apostels Petrus und die Bekehrung des Apostels Paulus statt. Mit zahlreichen Gottesdiensten begehen Christen aller Konfessionen die weltweite Gebetswoche.

Der zentrale ökumenische Gottesdienst in München beginnt am Mittwoch, 20. Januar, um 19 Uhr im Münchner Liebfrauendom. Die Predigt hält der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm. Dem Gottesdienst vorstehen werden außerdem der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, Bischof Sofian von Kronstadt und Erzpriester Nikolai Zabelitch von der Russisch-orthodoxen Kirche in München. Die Feier steht unter dem Leitwort „Berufen, die großen Taten des Herrn zu verkünden“, nach einem Bibelwort aus dem ersten Petrusbrief.

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird seit 1908 gefeiert. Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen und der Ökumenische Rat der Kirchen verantworten sie gemeinsam, wobei in jedem Jahr eine ökumenische Gruppe aus einem anderen Land die Vorbereitung übernimmt. In Deutschland wird die Gebetswoche getragen von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland (ACK).

Die Materialien für die Gebetswoche 2016 wurden von Christen aus Lettland vorbereitet. In vielen der rund 1500 evangelisch-lutherischen und rund 4000 katholischen Gemeinden in Bayern gibt es aus Anlass der Gebetswoche für die Einheit der Christen gemeinsame Gottesdienste und ökumenische Begegnungen.

14.01.2016 / ELKB
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