Diakonie Bayern

Chancen für Engagement und Integration

Hände mit unterschiedlichen Hautfarben

Die Diakonie Bayern bietet Freiwilligendienste in der Flüchtlingsarbeit an.

Bild: iStockphoto / jabejon

In den Jahren 2016 bis 2018 will die Diakonie Bayern jährlich bis zu 120 zusätzliche Vereinbarungen im Bundesfreiwilligendienst anbieten, die einen ausdrücklichen Flüchtlingsbezug haben.

Die Vereinbarungen "gelten einerseits für volljährige Deutsche, die sich mit und für Flüchtlinge engagieren wollen. Das kann in einer in einer Einrichtung der Diakonie sein, aber auch beispielweise in einer Kirchengemeinde“, so Diakoniepräsident Michael Bammessel jetzt bei der Vorstellung in Nürnberg. „Wir freuen uns andererseits besonders, dass dieses Angebot auch Flüchtlingen über 18 offen steht.

Sie könnten dann in einer Einrichtung der Diakonie mitarbeiten, beispielsweise in der Alten- oder der Behindertenhilfe. Insbesondere für jüngere Flüchtlinge böten die Plätze im Bundesfreiwilligendienst (BFD) so eine hervorragende Chance, erste Erfahrungen in der Arbeitswelt eines Landes zu machen, das eines Tages vielleicht ihre Heimat sein könnte. „Die 120 Plätze können damit auch ein großartiges Instrument der Integration sein“, so Bammessel.

Der Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug ist Teil des Asylverfahrens­beschleunigungsgesetzes. Damit wurden die Möglichkeiten deutlich erweitert, sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes für Flüchtlinge zu engagieren. Das Sonderprogramm ist bis zum 31. Dezember 2018 befristet; pro Jahr sollen deutschlandweit bis zu 10.000 Vereinbarungen mit Flüchtlingsbezug möglich sein.

Bei den evangelischen Trägern in Bayern leisten gegenwärtig rund 1000 Menschen einen Freiwilligendienst im FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) oder BFD ab, davon beim Diakonischen Werk Bayern 250.

Interessenten für einen der 120 zusätzlichen BFD-Plätze mit Flüchtlingsbezug können sich bei der Diakonie Bayern bewerben:
Diakonisches Werk Bayern
Herr Harald Keiser
Pirckheimerstraße 6
903408 Nürnberg
keiser@diakonie-bayern.de


12.01.2016 / Diakonisches Werk Bayern
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