Bekenntnisse

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Glaube öffnet neue Türen - Bekenntnisse sind der Wegweiser dafür.

Bild: kallejipp/photocase.de

Christliche Glaubensbekenntnisse sind feststehende Formulierungen, die wesentliche Grundsätze der christlichen Glaubenslehre zusammenfassen.

Glaubensbekenntnisse sind so alt wie das Christentum selbst und gehen damit auf den Beginn des ersten Jahrhunderts zurück.

Sich öffentlich zu seinem Glauben bekennen - dies ist Funktion des Glaubensbekenntnisses innerhalb des Gottesdienstes. Im Stehen bekennt die Gemeinde sich zu den Grundzügen ihres Glaubens. Jede Zeit hat ihre eigenen Glaubensbekenntnisse formuliert. Glaubensbekenntnisse sind also auch immer Dokumente, was die Kirche in dieser Zeit besonders als Kern des christlichen Glaubens verstanden wissen wollte.

Selbst der eigene Glaube formuliert sich immer wieder neu. Schließlich verändert sich der Glaube durch das, was wir erleben. Wenn in einem Gottesdienst alte und jüngere Bekenntnisse gemeinsam gesprochen werden, dann spricht und hört die Gemeinde auch, was Menschen vor ihrer Zeit geglaubt haben und stellt sich hinein in die Gemeinschaft von Christen, überall auf der Welt.

Bekenntnis und Wort Gottes gehören elementar zusammen

Das Bekenntnis leitet zum Verständnis des Wortes Gottes in der Bibel an, und das Wort Gottes zielt auf bekennende Antwort. In den überlieferten Bekenntnissen hat die Lehre der Kirche ihren Ausdruck gefunden. Wie die Heilige Schrift verstanden werden kann und welches die grundlegenden Aussagen über christliches Leben sind, muss immer wieder neu auf der Basis der Bekenntnisse in Worte gefasst werden.

Das Bekenntnis zum dreieinigen Gott ist Ausdruck lebendigen Glaubens

Wer Zuwendung von Gott erfährt, erwidert sie mit seiner Antwort in Lob und Dank und mit dem Bekenntnis zu Gott. In Ihren Bekenntnissen bezeugt die Gemeinschaft der Glaubenden öffentlich ihren Glauben vor aller Welt.


10.07.2014 / Almut Steinecke
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