Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit

Die richtige Stelle für alle Fälle

Zwei Frauen im Gespräch

Auch wenn das Problem noch so groß erscheint - die KASA versucht, weiterzuhelfen.

Bild: Diakonie Bayern

Die „KASA – Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit“ ist so etwas wie der Allgemeinmediziner unter den diakonischen Einrichtungen.

Manchmal ist das Leben ganz schön kompliziert: Jemand hat gerade Schwierigkeiten in seinem Beruf. Die Waschmaschine ist gerade kaputt gegangen, die Schulleistungen der Tochter haben schlagartig nachgelassen, und mit dem Ehepartner kommt es immer häufiger zu Streit.

Informationen zum Thema

Wussten Sie...

…dass in der KASA im Jahr 2013 in Bayern über 40.000 Beratungsgespräche geführt wurden?

…dass knapp 20.000 Menschen beraten wurden?

…dass über 1.500 aktive Ehrenamtliche über 83.000 Einsatzstunden bei Projekten der KASA „gespendet“ haben?

Aber gerade weil es manchmal so kompliziert ist, fällt die Suche nach dem richtigen Angebot nicht leicht.

Eine Anlaufstelle für alle in jedem Dekanat

Die „Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit“, die es in fast jedem Dekanat der bayerischen Landeskirche gibt, ist gerade in komplizierten Lebenslagen die erste Anlaufstelle für Ratsuchende. Ähnlich dem Hausarzt versucht sie, gemeinsam mit den Ratsuchenden die Probleme einzugrenzen, und sucht dann nach den entsprechenden Spezialisten.

In vielen Fällen werden das die jeweiligen Beratungsstellen der Diakonie in Bayern sein – eine Ehe- und Lebensberatung möglicherweise, eine Schuldnerberatungsstelle oder die Suchtberatung. Und manchmal hilft die KASA auch schnell und unkompliziert, wenn einmal Not am Mann oder der Frau ist. Sogenannte Einzelfallhilfen machen dies möglich.

Kirchensteuerfinanziert

Die KASA ist ein Angebot der Diakonie in Bayern, das vollständig aus Mitteln der Landeskirche finanziert wird. Während die Leistungen der Fachberatungsstellen zumindest teilweise von der öffentlichen Hand und/oder den Kassen finanziert werden, ist das bei der KASA nicht so.

Neben ihrer Funktion als „Clearingstelle“ engagiert sich die KASA besonders bei der Bekämpfung der wachsenden Armut und ihrer Folgen.

Die KASA-Mitarbeitenden engagieren sich in über 100 verschiedenen armutsorientierten Projekten der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit; bei diesen Projekten sind unter anderem zum Beispiel Tafelläden und auch Diakoniekaufhäuser dabei.


28.05.2014 / Daniel Wagner
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